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SPORT Aktuell
 

Inhalt:

Zierau und Co.

Deutschmann und Co.

1997: 2. Liga - Irrgang und Co.

1998: 2. Liga - Franklin und Co.

1999: 2. Liga - Piplica und Co.

2000: Bundesliga - Miriuta und Co.

2001: Bundesliga - Topic und Co.

2002: Bundesliga - Berhalter und Co.

2003: 2. Liga - Tanque Silva und Co.

2004: 2. Liga - Mokhtari und Co.

2005: 2. Liga - Radu und Co.

 

2006: Bundesliga - Radu und Co.

2007: Bundesliga - Skela und Co.

2008: Bundesliga - Tremmel und Co.

2009: 2. Liga - Jula und Co.

2010: 2. Liga - Petersen und Co.

2011: 2. Liga - Rangelow und Co.

2012: 2. Liga - Sanogo und Co.

2013: 2. Liga - Renno und Co.

2014: 3. Liga - Müller und Co.

2015: 3. Liga - Möhrle und Co.

2016: Regionalliga - Förster und Co.

 

Sport frei ... riefen früher Herr Rahn, Herr Schön noch lauter Bernd Deutschmann und Ralf Lempke. Und wir antworteten ihnen immer dasselbe. Sport ist sehr wichtig, vor allem bei den letzteren beiden Lehrern, denn sie waren Verteidiger der berühmtesten Fußballmannschaft in der Stadt. Leider mussten wir häufiger Kopfstand statt Fußball üben, den Ralf Lempke aber super gerade und lange beherrschte.

 

Damals wurde in der Liga rumgedümpelt und ab und zu in packenden Aufstiegspielen zwischen den Tabellenersten der Ligastaffeln A bis E der Aufstieg in die Oberliga klar gemacht. Wie 1981 zusammen mit Buna Schkopau. So richtig interessant wurde es ab 1994. Damals ging es aufwärts in die Regionalliga, nach drei Jahren in die 2. Bundesliga und nach weiteren drei Jahren kam die Mannschaft in der Bundesliga an. Der unvergessene Erfolg im DFB-Pokal 1997, als es gegen drei Bundesligisten bis ins Finale ging, das nur äußerst knapp und unter ominösen Umständen gegen den VfB Stuttgart im Berliner Olympiastadion verloren wurde. Und bei einem Fußballfreund bleibt bekanntlich die erste Mannschaft auch die einzge Mannschaft, egal wo man später wohnt. Daher der kleine geschichtliche Abriss.

 

 

Zierau, Wendt und Mudra

 

Mein erstes Spiel bei Energie erlebte ich nach vielen Überredungskünsten meiner Mitschüler Assi,  Locke und Acki 1979 gegen Union Berlin. "Die Fans halten zusammen", "Alle stehen einander bei" und "Keine Angst vor den Unionern" waren  die überzeugenden Worte meiner Schulkameraden. Damals wurden die gegnerischen Fans noch nicht in verschiedenen Stadionblöcken voneinander getrennt, so dass sie sich je nach Stimmungslage gegenseitige Besuche abstatteten, bei denen die Meinung über den Spielverlauf oder andere Dinge unmittelbar ausgetauscht wurden. Meistens waren es die Fans von Union Berlin und Chemie Leipzig, die mit dem intensiven Besuchen anfingen und von den eigenen Energiefans plötzlich kaum noch einer erkennbar war. Schon als wir seinerzeit am Stadion ankamen, saß dort heulend einer der Großen aus der Schule (ich glaube, es war der Bruder von Petra Neumann), weil die gegnerischen Fans ihn mit seiner eigenen, sehr schönen Energie-Fahne verkloppt hatten.

 

 

Später folgten  die berüchtigten Spiele der Aufstiegsrunden von Liga in Oberliga, vor allem gegen Union Berlin, die sich in diesen Jahren zu unserem ständigen "Lieblingsgegner" entwickelten. Energie war eine Fahrstuhlmannschaft und doch war es für jeden Jungen, der in Cottbus Fußball spielte, ein Traum, bei Energie zu landen oder zumindest erstmal bei einem Konditionstraining bei Fortschritt Cottbus als Umweg Richtung Energie zu landen. Zu der Zeit stand bei Energie Andi Wendt im Kasten und flog wie ein Flummi durch den Strafraum, um die Bälle abzufangen, die die Abwehr nicht bekam. Vorn schoss der beste Stürmer der Welt, Peter Zierau, Energie im Alleingang in die Oberliga. Dort durfte er aus irgendwelchen "höheren" Gründen nicht mitspielen, weshalb Energie immer wieder ordentlich verlor und am Ende abstieg. Es gab auch Erfolge, wie das Pokalviertelfinale im Schnee gegen den HFC, was schon zeigte, zu welchen Glanztaten Energie im Schnee in der Lage ist. Wir Fans fanden den Schnee auch gut und wollten damit die Mannschaft unterstützen, aber Bernd Mudra meckerte uns während des Spiels nur voll ("Jungs, packt den Schnee ein!").

 

 

Deutschmann und Lempke

 

In der Mitte der Schulzeit kamen Bernd Deutschmann und danach als seine Vertretung Ralf Lempke als Sportlehrer zu uns in die Klasse. Beide waren Defensivspieler bei Energie und wir freuten uns auf die Fußballtricks, die sie uns im Sportunterricht beibringen würden. Leider durften wir bei ihnen nur wenig Fußball spielen und dafür Kondition üben. Neben Andi Wendt spielten bei Energie zu der Zeit noch Kalle Jahn, Bernd Mudra und Robert Reiß (der durfte immer die Elfer schießen) in der Abwehr, Lempke und Deutschmann im defensiven Mittelfeld sowie Tormaschine  Peter Zierau. Später kamen noch Dieter Paulo, Andreas Leuthäuser und Petrik Sander hinzu. Paulo und Leuthäuser organisierten mir noch eine Wimpel mit allen Unterschriften der Spieler.

 

 

Geyer und der Erfolg

 

Energie scheiterte zwischendurch kurz am Aufstieg in die 2. Liga. 1994 kam die Wende mit Trainer Ede Geyer. Ihm standen die ehemaligen Energie-Spieler Petrik Sander und Hagen Reeck zur Seite. Ede war jedoch der Baumeister des Cottbuser Erfolgs. An der Abwehr vom General Thomas Hoßmang, Melle (Jens Melzig) und Sven Benken sowie Kay Wehner im Tor bissen sich die gegnerischen Sturmreihen die Zähne aus.

 

Legendär schon fast das Spiel im DFB-Pokalhalbfinale gegen den Karlsruher SC am 15. April 1997 im tiefen Cottbuser Schneegestöber, bei dem Energie als Drittligamannschaft 3:0 gegen den Erstligisten gewann. In der ersten Halbzeit war es so eng und voll im Station, dass man nicht die Arme für den Torjubel nach oben reißen hätte können. Kurz danach erreichte Energie durch einen Sieg in der Relegation gegen Hannover 96 den Aufstieg in die 2. Bundesliga und scheiterte äußerst knapp im DFB-Pokalfinale am VfB Stuttgart durch zwei Gegentore von Giovanne Elber. Das Heimspiel in der Relegation zur 2. Liga gegen Hannover war trotz des Sieges einer der Tiefpunkte der Cottbuser Fußballgeschichte, da die damaligen Hannoveraner Otto Addo und Gerald Asamoah bei jedem Ballkontakt mit rassistischen Sprüchen beschimpft wurden. Das Flutlicht spielte auch eine besondere Rolle.

Der Aufstieg war am Ende jedoch wichtiger als das verlorene DFB-Pokalfinale, auch wenn es mit Energie als Underdog erst zum zweiten Mal eine Amateurmannschaft bis ins Finale geschafft hat.

 

Eduard Geyer

Hagen Reeck

Petrik Sander

 

 

Saison 1997/1998,  2. Liga, Jahr 1

Irrgang, Hoßmang und Konetzke

 

In der zweiten Bundesliga (1997/1998) blieb der Stamm der Mannschaft um Thoralf Konetzke (Locke), Detlef Irrgang (Fußballgott), Thomas Hoßmang, Kay Wehner, Frank Seifert, Jens-Uwe Zöphel und Willi Kronhardt erhalten. Es kamen neue Spieler wie der Pistolero Toni Labak (Stuttgarter Kickers), Moudachirou Amadou (Wismut Aue) und Gerald Klews (Union Berlin) hinzu. Dafür gingen die wichtigen Abwehrspieler Sven Benken (Werder Bremen) und Jens Melzig (TeBe).

 

Ab sofort ging es gegen Mannschaften mit großen Namen. Gleich beim ersten Spiel in Freiburg setzte es eine Niederlage (Schiri Fandel gab für Lenz rot) und man merkte sofort, dass die 2. Liga doch ein anderes Kaliber war. Nach Saisonbeginn verstärkte sich Energie noch mal mit Witold Wawrzyczek (Ruch Chorzow) und Piotr Rowicki für das Mittelfeld sowie Marcel Rath (Hertha BSC), Dirk Lehmann und Miroslav Jovic im Sturm.

 

Im ersten Heimspiel gab es ein Remis gegen den VfB Leipzig. Den Leipziger Punkt sicherten der ehemalige Energietorwart Antonio Ananiev und der spätere Energiestürmer Steffen Heidrich. In Jena holte Energie die ersten 3 Punkte. Hier schlug der Pistolero Toni Labak im Doppelpack zu. Gegen renommierte Zweitligamannschaften wie Eintracht Frankfurt und KFC Uerdingen setzte es Niederlagen, wonach sich durch etliche Unentschieden und Heimsiege die Mannschaft doch noch zum Ende der Hinrunde im Mittelfeld etabliert werden konnte.

 

Die Rückrunde begann mit einem Sieg gegen Tabellenführer Freiburg. Das anschließende Spiel in Leipzig wurde zu einem müden und langweiligen Kick bei großer Kälte. Dabei wurde der starke Piotr Rowicki so umgesenst, dass er nach ausgetandener Verletzung nie mehr in die Mannschaft zurück fand. Durch zahlreiche Unentschieden in der Rückrunde und Siege gegen FSV Zwickau, Fortuna Düsseldorf und Wattenscheid 09 sowie einem 3:3 am letzten Spieltag  beim Aufsteiger 1. FC Nürnberg sicherte sich Energie den 8. Tabellenplatz.

 

Schlimmer erwischte es die drei Konkurrenten aus dem Osten von VfB Leipzig, Carl-Zeiss Jena und Sachsenring Zwickau. Neben Meppen steigen sie alle drei ab und waren für lange Zeit in der 2. Bundesliga nicht mehr gesehen. Nach der Saison mussten die Helden der Aufstiegssaison Willi Kronhardt, Igor Lazic und Frank Seifert die Mannschaft verlassen, weil sie sich gegen die stärkeren Mitspieler nicht durchsetzen konnten (alle drei gingen zum VfB Leipzig).

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

Eintracht Frankfurt

34

17

13

4

50:32

18

64

2.

SC Freiburg

34

18

7

9

57:36

21

61

3.

1. FC Nürnberg

34

17

8

9

52:35

17

59

4.

FC St. Pauli

34

14

14

6

43:31

12

56

5.

FC Gütersloh

34

13

16

5

43:26

17

55

6.

Fortuna Köln

34

11

13

10

53:53

0

46

7.

Fort. Düsseldorf

34

13

7

14

52:54

-2

46

8.

Energie Cottbus

34

10

15

9

38:36

2

45

9.

Greuther Fürth

34

11

12

11

32:32

0

45

10.

1. FSV Mainz 05

34

10

14

10

55:48

7

44

11.

Unterhaching

34

10

14

10

41:35

6

44

12.

Stuttgarter Kick.

34

12

8

14

44:47

-3

44

13.

KFC Uerdingen 05

34

11

10

13

36:40

-4

43

14.

Wattenscheid 09

34

10

10

14

41:41

0

40

15.

VfB Leipzig

34

10

9

15

31:51

-20

39

16.

Carl Zeiss Jena

34

8

9

17

39:61

-22

33

17.

FSV Zwickau

34

6

10

18

32:55

-23

28

18.

SV Meppen

34

6

9

19

35:61

-26

27

Detlef Irrgang

Fußballgott

Mike Jesse

Witold

Wawrzyzcek

Antun Labak

Miroslav Jovic

Marcel Rath

Dietmar Wuttke

Lars Hirschfeld

 

Tore:

Irrgang 7

Konetzke 6

Labak 5

Wawrzyczek 4

Lazic 3

Amadou 3

Zöphel 2

Hoßmang 2

Jovic 1

Rowicki 1

Lehmann 1

Seifert 1

 

 

Saison 1998/1999, 2. Liga, Jahr 2 - Der Klassenerhalt

Franklin, Heidrich und Labak

 

In die zweite Zweitligasaison startete Energie mit neuen Spielern wie den Stürmern Steffen Heidrich und Franklin Bittencourt (der bald Publikumsliebling wurde) vom abgestiegenen VfB Leipzig, den Mittelfeldspielern Moussa Latoundji (FC Metz), Alexej Kurilenko und den Abwehrspielern Rudi Vata (Apollon Limassol), Tzanko Tzvetanov (FC Aberdeen) und Rayk Schröder (1860 München).

 

Damit kam etwas internationales Flair in die Lausitz. Tzanko gehörte zur berüchtigten bulgarischen WM-Brigade von 1994, die erst im Halbfinale Italien unterlag und Rudi Vata war Kapitän der albanischen Nationalmannschaft.

 

Energie wollte sich in der 2. Liga etablieren, doch es wurde am Ende sehr schwierig und ganz knapp. Die Hinrunde begann noch verheißungsvoll mit einem Sieg gegen die Stuttgarter Kickers, aber das Auswärtsspiel bei TeBe ging schon mit 1:0 in die Hose. Der einzige der gegen den Aufsteiger aus Berlin-Charlottenburg rackerte, war Gerry Klews, aber sonst wollte kein Cottbuser ein Tor schießen. Es folgten noch je ein Sieg gegen den KSC und gegen Hannover und das war es auch schon in der Hinrunde.

 

Die Rückrunde begann auch sehr mäßig. Nur drei Siege in 12 Spielen. Die Tore der Gegner schossen u.a. Tomislav Maric (Stuttgarter Kickers), Ivan Klasnic (St. Pauli) und Thomas Brdaric.

 

Um die Mannschaft zu stabilisieren, wurden im Laufe der Saison weitere Spieler gekauft, die sich sehr lange als wahre Juwelen für die Mannschaft präsentierten: Tomislav Piplica (Segesta Sisak) im Tor, Sebastian Helbig (Rot-Weiß Erfurt) im Angriff und Vasile Miriuta (Ferencvaros Budapest) als Lenker und Denker im offensiven Mittelfeld. Ebenfalls wurde der Kanadier Kevin McKenna für die Abwehr verpflichtet.

 

Am 31. Spieltag stand Energie auf einem Abstiegsplatz. Auf die Frage, wie die Mannschaft den Klassenerhalt schaffen würde, antworte Trainer Geyer: "Die restlichen drei Spiele gewinnen". Und das schaffte Energie mit einer Riesenleistung. 10:0 Tore in den letzten drei Spielen.

 

Am Ende stand Cottbus auf Platz 11 und hatte in den letzten Spielen sogar richtig guten Fußball gespielt. Trotzdem wähnten die Experten Energie als Abstiegskandidat für die nächste Saison.

 

Aufgrund seiner nachlassenden Leistungen verließ Thomas Hoßmang Energie und ging zum SC Dresden, Amadou folgte dem höherem Gehalt zum KSC (zum Glück blieb sein Kumpel Moussa) und Rowickis Vertrag wurde wegen seines Verletzungspechs aufgehoben.

 

Kay Wehner war als Ersatztorwart auf der Bank unzufrieden und ging mit Jens-Uwe Zöphel zu Union Berlin. Und das vorletzte Cottbuser Urgestein Locke Konetzke wechselte zu Fortuna Köln.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

Arminia Bielefeld

34

20

7

7

62:32

30

67

2.

Unterhaching

34

19

6

9

47:30

17

63

3.

SSV Ulm

34

15

13

6

63:51

12

58

4.

Hannover 96

34

16

9

9

52:36

16

57

5.

Karlsruher SC

34

17

5

12

54:43

11

56

6.

Tennis Borussia

34

15

9

10

47:39

8

54

7.

1. FSV Mainz 05

34

14

8

12

48:44

4

50

8.

Greuther Fürth

34

13

10

11

40:31

9

49

9.

FC St. Pauli

34

12

9

13

49:46

3

45

10.

1. FC Köln

34

12

9

13

46:53

-7

45

11.

Energie Cottbus

34

10

11

13

48:42

6

41

12.

RW Oberhausen

34

9

14

11

40:47

-7

41

13.

Stuttgarter Kickers

34

11

8

15

38:53

-15

41

14.

Fortuna Köln

34

9

13

12

49:55

-6

40

15.

FC Gütersloh

34

10

7

17

39:58

-19

37

16.

KFC Uerdingen 05

34

7

10

17

34:57

-23

31

17.

Wattenscheid 09

34

7

9

18

31:46

-15

30

18.

Fortuna Düsseldorf

34

5

13

16

35:59

-24

28

 

Franklin Bittencourt

Steffen Heidrich

Rayk Schröder

Rudi Vata

Tzanko Tzvetanov

Alexej Kurilenko

Moussa Latoundji

Tomislav Piplica

Vasile Miriuta

Sebastian Helbig

Kevin McKenna

 

Tore:

Heidrich 10

Franklin 7

Wawrzyczek 5

Rath 5

Irrgang 5

Labak 4

Hoßmang 2

Helbig 2

Miriuta 2

Amadou 1

Wuttke 1

Schröder 1

Jovic 1

Latoundji 1

 

Eigentore:

Heidrich 1

Vata 1

 

 

Saison 1999/2000, 2. Liga, Jahr 3 - Die Sensation: Der Aufstieg

Piplica, Miriuta und Latoundji

 

Zu Beginn des dritten Zweitligajahrs sahen viele in Energie einen der Absteiger und vergaßen dabei die Entwicklung die während der letzten drei Spiele stattgefunden hat. Neu im Boot waren Christian Beeck (Fortuna Düsseldorf), Olaf Renn (Fortuna Köln), Matthias Mauksch (beide Mittelfeld) und Thomas Köhler als Ersatztorwart.

 

Nach dem Sieg gegen Mainz am dritten Spieltag stand Energie auf Platz 1 mit 9:0 Punkten und 9:0 Toren.

 

Im Laufe der Saison verließ die Mannschaft nur einmal kurz die Aufstiegsränge und mit Verstärkungen in der Abwehr durch Jörg Scherbe und Janos Matyus stand Cottbus nach dem letzten Spieltag durch ein 2:0 (1:0 Fußballgott Detlef Irrgang und 2:0 Miriuta) gegen den bereits feststehenden Aufsteiger vom 1. FC Köln  als dritter Aufsteiger in die 1. Bundesliga neben Bochum fest. Karlsruhe, Offenbach, Fortuna Köln und Stuttgarter Kickers stiegen ab.

 

Damit war die Sensation perfekt und alle Diskussionen um taktische Aufstellungen von Ede Geyer vor jeder Partie zeigten wieder mal, dass der Trainer alles richtig gemacht hatte. Die Lausitz war erneut im Fußballfieber. Harry Rath, Olaf Renn und Mike Jesse nahmen nach dieser Saison andere Angebote an und auch Mauksch und Kurilenko verließen Cottbus.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

1. FC Köln

34

19

8

7

68:39

29

65

2.

VfL Bochum

34

18

7

9

67:48

19

61

3.

Energie Cottbus

34

18

4

12

62:42

20

58

4.

1. FC Nürnberg

34

15

10

9

54:46

8

55

5.

Mönchengladbach

34

14

12

8

60:43

17

54

6.

RW Oberhausen

34

12

13

9

43:34

9

49

7.

Greuther Fürth

34

10

16

8

40:39

1

46

8.

Alemannia Aachen

34

12

10

12

46:54

-8

46

9.

1. FSV Mainz 05

34

11

12

11

41:42

-1

45

10.

Hannover 96

34

12

8

14

56:56

0

44

11.

Chemnitzer FC

34

11

10

13

42:49

-7

43

12.

Waldhof Mannheim

34

10

12

12

50:56

-6

42

13.

Tennis Borussia

34

10

10

14

42:50

-8

40

14.

FC St. Pauli

34

8

15

11

37:45

-8

39

15.

Stuttgarter Kickers

34

10

9

15

49:58

-9

39

16.

Fortuna Köln

34

8

11

15

38:50

-12

35

17.

Kickers Offenbach

34

8

11

15

35:58

-23

35

18.

Karlsruher SC

34

5

12

17

35:56

-21

27

 

 

Christian Beeck

Mathias Maucksch

Olaf Renn

Thomas Köhler

Janos Matyus

René Trehkopf

Jörg Scherbe

Jonny Rödlund

 

Tore:

Labak 17

Franklin 10

Miriuta 6

Latoundji 6

Helbig 4

Heidrich 3

Rath 3

Rödlund 3

Wawrzyczek 2

Schröder 2

Beeck 2

Matyus 2

Irrgang 1

Vata 1

 

 

Saison 2000 /2001, Bundesliga, Jahr 1 - Der Klassenerhalt

Miriuta, Reghecampf und Beeck

 

Das Abenteuer Bundesliga begann wie erwartet nicht so sehr verheißungsvoll. In der Sommerpause wurde Energie in der Abwehr durch Vilmos Sebök (Waldhof Mannheim) und Bruno Akrapovic (TeBe), im Mittelfeld durch Laurentiu-Aurelian Reghecampf (Steaua Bukarest), Ronny Thielemann (Hansa) und Toni Micevski sowie  im Angriff durch Andrzej Kobylanski (Hannover 96) und Ferenc Horvath (KRC Genk) verstärkt.

 

Im ersten Spiel bei Werder Bremen ging zwar Energie durch das erste Bundesligator - ein klasse Freistoßtor von Vasile Miriuta - in Führung, verlor dann aber doch 3:1. Auch die nächsten Spiele waren nicht berauschend. Es setzte zu Hause eine knappe Niederlage gegen Borussia Dortmund. Auch auswärts auf Schalke gab es mit 3:0 nichts zu holen, so dass sich  Energie auf dem letzten Platz wieder fand. Schnell machte sich bemerkbar, dass die erste Liga noch mal ein anderes Kaliber ist und der kleinste Fehler sofort bestraft wird. Vor allem in der Abwehr wurden Fehler begangen. Zusätzliche Sicherheit brachte  die Verpflichtung von Faruk Hujdurovic für die Abwehr. Und dann kam der endlich der erste Bundesligasieg gegen die Frankfurter Eintracht. Miriuta entwickelte sich inzwischen zum Top-Scorer und schoss auch selbst die meisten Tore in der Saison.

 

Dafür konnten sich Ferenc Horvath (nur drei Treffer im Pokal gegen Hamm) und Toni Micevski (gleiche Position wie Miriuta) nicht durchsetzen. Das Problem lag bei Energie in der schlechten Torausbeute. Nur Hansa, Unterhaching und Bochum schossen weniger Tore.

 

Die größten Highlights waren die Sensation gegen Meister Bayern München 1:0 (Tor Vilmos Sebök) und die Siege gegen Schalke (4:1), Hertha (3:0) und in Leverkusen (1:3). Dafür gab es Spiele gegen vermeintlich schwächere Gegner, bei denen es einfach an Siegeslust fehlte. Als Beispiel dienen beide Spiele gegen Köln. Beim Hinspiel in Cottbus sah man schon die Lustlosigkeit beim Aufwärmen. Köln brauchte nur zwei Torchancen zu nutzen, um einen gemütlichen Auswärtssieg heimzufahren. Im Müngersdorfer Stadion konnte ich mir schon die Schmäh auf der Hinfahrt vom Taxifahrer anhören, aber das Spiel war noch schlimmer. Zur Halbzeit führte Köln und als man noch auf ein Aufbäumen von Energie hoffte, stand es schon 3:0 in der 46. Minute. Das Spiel endete 4:0. Genauso lustlos vergab man die Möglichkeiten gegen Freiburg und Kaiserslautern in Cottbus. Mit etwas mehr Willen wären diese Spiele gewonnen gewesen.

 

So wurde es am Ende knapp. Erst durch eine Riesenleistung mit einem 4:1-Sieg gegen den HSV am vorletzten Spieltag und dem 2. Auswärtssieg mit dem rettenden Tor vom Pistolero bei den Münchner Löwen sicherte sich Energie den Klassenerhalt auf Platz 14 zwischen HSV (13.) und Stuttgart (15.). Bochum, Frankfurt und Unterhaching stiegen ab. Die Bayern wurden durch ein Tor in der Nachspielzeit beim HSV Meister, während man auf Schalke drei Minuten früher bereits die Meisterschaft umsonst feierte.

 

Zwischenzeitlich verließ Ferenc Horvath die Mannschaft. Ein Gastspiel lieferte Stürmer Sabin Ilie (FC Valencia), von dem sich Energie aber auch wieder schnell wegen Erfolglosigkeit und angeblicher Trunkenheit am Steuer trennte. Man munkelte bei ihm, dass man ihn bei der Verpflichtung mit seinem talentierteren Bruder Adrian verwechselte. Auch der zwischenzeitlich zurückgekehrte Locke Konetzke konnte sich nicht dem Trainer aufdrängen und verließ Cottbus zum Saisonende in Richtung St. Pauli. Weiterhin verließen Kapitän Steffen Heidrich und Jonny Rödlund die Mannschaft, da sie beim Trainer nicht mehr Berücksichtigung fanden. Kevin McKenna wurde nach Schottland verkauft, Fußballgott Detlef Irrgang, dem noch ein Abschiedsspiel versprochen wurde, wechselte in Management und Ersatztorwart Thomas Köhler wurde der erste Torwarttrainer bei Energie.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Dif

Pkt

1.

Bayern München

34

19

6

9

62:37

25

63

2.

FC Schalke 04

34

18

8

8

65:35

30

62

3.

Borussia Dortmund

34

16

10

8

62:42

20

58

4.

Bayer Leverkusen

34

17

6

11

54:40

14

57

5.

Hertha BSC

34

18

2

14

58:52

6

56

6.

SC Freiburg

34

15

10

9

54:37

17

55

7.

Werder Bremen

34

15

8

11

53:48

5

53

8.

1. FC Kaiserslautern

34

15

5

14

49:54

-5

50

9.

VfL Wolfsburg

34

12

11

11

60:45

15

47

10.

1. FC Köln

34

12

10

12

59:52

7

46

11.

1860 München

34

12

8

14

43:55

-12

44

12.

Hansa Rostock

34

12

7

15

34:47

-13

43

13.

Hamburger SV

34

10

11

13

58:58

0

41

14.

Energie Cottbus

34

12

3

19

38:52

-14

39

15.

VfB Stuttgart

34

9

11

14

42:49

-7

38

16.

SpVgg Unterhaching

34

8

11

15

35:59

-24

35

17.

Eintracht Frankfurt

34

10

5

19

41:68

-27

35

18.

VfL Bochum

34

7

6

21

30:67

-37

27

 


Saisonverlauf
2000/2001

 

Vilmos Sebök

Bruno Akrapovic

Ronny Thielemann

Laurentiu-Aurelian Reghecampf

Andrzej Kobylanski

Faruk Hujdurovic

Sabin Ilie

Thoralf Konetzke

Mohamed Lakhouil

Hamid Termina

 Martin Neubert

 

Tore:

Miriuta 11

Labak 7

Franklin 4

Helbig 4

Kobylanski 3

Matyus 2

Micevski 2

Reghecampf 2

Vata 1

Sebök 1

Hujdurovic 1

 

 

Saison 2001/2002, Bundesliga, Jahr 2 - Noch mal Klassenerhalt

Topic, Kaluzny und Papa da Silva

 

Das zweite Bundesligajahr begann ziemlich euphorisch, da Energie nach dem 4. Spieltag durch Siege gegen HSV, Nürnberg und Hertha auf dem dritten Tabellenplatz lag.

 

Als Neuzugänge kamen André Lenz (Alemannia Aachen) für das Tor, Brasilia (Pogon Szeczin) und Marko Topic (Austria Wien) für den Sturm, Silvio Schröter und Lars Jungnickel (beide Dynamo Dresden) sowie Otto Vincze (Waldhof Mannheim) als Konkurrenz für Miriuta als offensive Mittelfeldspieler, Vragel da Silva (Ulm) als Verteidiger und kurz vor Saisonbeginn der polnische Nationalspieler Radoslaw Kaluzny als "Nummer 6".

 

Nach dem starken Saisonbeginn war es das auch schon wieder. Ein Spiel nach dem anderen ging verloren und die Mannschaft wurde in der Tabelle nach unten durchgereicht. In der Hinrunde wurden nur 13 Tore geschossen. Davon waren nur vier von Stürmern (Labak 1, Helbig 1, Brasilia 2). Zum Glück spielte die Konkurrenz nicht besser.

 

In der Winterpause stand Energie auf dem 1. Abstiegsplatz und so wurde noch einmal Verstärkung geholt. Für den Angriff wurden Markus Feldhoff (Wolfsburg) und Thomas Reichenberger (Frankfurt) sowie für den Defensivbereich Timo Rost (Wien)verpflichtet.

 

Gleichzeitig trennte sich der Verein kurz vor Weihnachten von den langjährigen Spielern Rudi Vata (der fast die ganze erste Halbserie mit den Folgen seiner Verletzung zu kämpfen hatte) und vom Pistolero Toni Labak, bei dem der Torerfolg ausblieb. Viele Verletzungen bestimmten die Aufstellung von Ede Geyer. Christian Beeck hatte seinen Kreuzbandriss auskuriert, Moussa Latoundji wird wohl als der hoffnungsvollste und unglücklichste Spieler von Energie in die Geschichte eingehen, da er sich zum dritten Mal am Knie verletzte, Vilmos Sebök und Faruk Hujdurovic waren lange Zeit verletzt, ebenso wie Sebastian Helbig und Lars Jungnickel.

 

Auch Markus Feldhoff konnte nur wenige Spiele bestreiten und vier Spieltage vor Schluss brach sich auch noch Tomislav Piplica einen Finger. Doch diesmal wurde bereits am 31. Spieltag durch ein Unentschieden in Stuttgart der Klassenerhalt gesichert. Als kuriosestes Eigentor wurde das 3:3 von Pipi gegen Mönchengladbach vermerkt. Unser Torhüter versuchte einen Ball von oben mit Kopf abzuwehren und köpfte ihn ins eigene Tor. Dafür erlangte er bei Stefan Raab in TV Total Bekanntheit und den Raab der Woche.

 

 

Am Ende ging dennoch alles auf und die Mannschaft wurde vor Rostock und Nürnberg 13., weil die Rückrunde sehr erfolgreich war und dank der Heimstärke kein Spiel zu Hause mehr verloren ging (bis auf den letzten Spieltag gegen Köln). Zu Saisonende verließen Sebastian Helbig (Köln), Witold Wawrzyczek (Karlsruhe), Jörg Scherbe (Uerdingen), Janos Matyus und der zu Saisonbeginn verpflichtete Otto Vincze den Verein. Dortmund wurde Meister und St. Pauli, Köln und Freiburg stiegen ab.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

Borussia Dortmund

34

21

7

6

62:33

29

70

2.

Bayer Leverkusen

34

21

6

7

77:38

39

69

3.

Bayern München

34

20

8

6

65:25

40

68

4.

Hertha BSC

34

18

7

9

61:38

23

61

5.

FC Schalke 04

34

18

7

9

52:36

16

61

6.

Werder Bremen

34

17

5

12

54:43

11

56

7.

1. FC Kaiserslautern

34

17

5

12

62:53

9

56

8.

VfB Stuttgart

34

13

11

10

47:43

4

50

9.

1860 München

34

15

5

14

59:59

0

50

10.

VfL Wolfsburg

34

13

7

14

57:49

8

46

11.

Hamburger SV

34

10

10

14

51:57

-6

40

12.

Borussia M'gladbach

34

9

12

13

41:53

-12

39

13.

Energie Cottbus

34

9

8

17

36:60

-24

35

14.

Hansa Rostock

34

9

7

18

35:54

-19

34

15.

1. FC Nürnberg

34

10

4

20

34:57

-23

34

16.

SC Freiburg

34

7

9

18

37:64

-27

30

17.

1. FC Köln

34

7

8

19

26:61

-35

29

18.

FC St. Pauli

34

4

10

20

37:70

-33

22

 


Saisonverlauf
2001/2002

 

Vragel da Silva

André Lenz

Lars Jungnickel

Silvio Schröter

Otto Vincze

Marko Topic

Brasilia (Cristiano Pereira de Souza)

Radoslaw Kaluzny

Timo Rost

Markus Feldhoff

Thomas Reichenberger

 

Tore:

Topic 7

Kaluzny 5

Miriuta 4

Helbig 4

da Silva 4

Kobylanski 3

Brasilia 2

Labak 1

Franklin 1

Matyus 1

Reghecampf 1

Sebök 1

Beeck 1

Schröter 1

 

Eigentore:

Kaluzny 1

Matyus 1

Piplica 1

Hujdurovic 1

 

 

Saison 2002/2003, Bundesliga, Jahr 3 - Der Abstieg

Berhalter, Schröter und Löw

 

In die dritte Bundesligasaison startete Energie verstärkt mit Marco Gebhardt (Eintracht Frankfurt), Andrzej Juskowiak (Wolfsburg), Zsolt Löw und Robert Vagner (beide Ujpest Budapest), Rayk Schröder (Rückkehr von Hansa) sowie Marcel Rozgonyi (Schalke). Der Umbau des Stadions der Freundschaft für die Gegentribüne begann, so dass nicht mehr die volle Platzanzahl zur Verfügung stand, der Hexenkessel somit offen war und auf der Gegengerade die Unterstützung der Fans fehlte.

 

Als nach dem dritten Spieltag nur der vorletzte Tabellenplatz erreicht wurde, mussten Vilmos Sebök, Brasilia und Hamid Termina die Mannschaft verlassen. Dafür kam vom WM-4. USA der Verteidiger Gregg Berhalter neu in die Mannschaft und von den Amateuren wurde Torsten Mattuschka nachnominiert.

 

Für Furore sorgte am 16.09.02 die Verpflichtung des Ex-Nationalstürmers Paulo Rink. Vor dem 9. Spieltag verließ der erfolglose und selten im Aufgebot berücksichtigte Markus Feldhoff wieder den Verein. Durch die vielen Pannen von Tommy im Tor wurden ab dem 10. Spieltag die Torhüter getauscht. André Lenz hielt gleich gegen Stuttgart den Kasten sauber. Dafür wurden  einen Tag vor dem 11. Spieltag die Verträge mit dem Mittelfeldstar Vasile Miriuta und Mittelfeldspieler Bruno Akrapovic aufgelöst.

 

Zur Winterpause lag Energie mit 10 Punkten Rückstand abgeschlagen auf dem letzten Platz und Franz Beckenbauer sprach schon von einem hoffnungslosen Fall. Nachdem im Trainingslager in der Winterpause auf den Libero verzichtet und die Abwehr auf Viererkette umgestellt wurde, begann Energie ein furioser Start in die Rückrunde. Zuvor wurde  Radoslaw Kaluzny an Bayer Leverkusen verkauft, die ebenfalls stark abstiegsbedroht waren.

 

Mit André Lenz im Tor, Zsolt Löw, Gregg Berhalter, Vragel da Silva und Silvio Schröter in der Viererkette, Marko Gebhardt, Timo Rost, Moussa Latoundji und Laurentiu Reghecampf im Mittelfeld und Robert Vagner und Marco Topic im Sturm wurden in den ersten fünf Spielen der Rückrunde 13 Punkte geholt. Energie arbeitete sich jedoch an die letzten sechs Mannschaften heran.

 

Erst beim Heimspiel gegen die Bayern wurde die Erfolgsserie gestoppt. Von da an ging wieder nichts mehr und mit dem 31. Spieltag stand Energie als erster Absteiger fest. Es lief überhaupt nichts mehr. Selbst zwei Tore in Spielen gegen Wolfsburg, Stuttgart und Bielefeld reichten nicht für Siege.

 

Ab dem 24. Spieltag verließ die Mannschaft nicht mehr den letzten Platz. Im letzten Heimspiel gegen Nürnberg erhielt Franklin ein Abschiedsspiel und Amateur-Torwart Gunnar Berntsen sein ersten Bundesligaspiel. Ebenso kamen Torsten Mattuschka und Patrick Jahn noch zum Einsatz. Mit einem Unentschieden bei den Stars im Westfalenstadion unter Trainer Matthias Sammer verabschiedete sich Energie aus der Bundesliga. Bayern wurde Meister. Nürnberg und Bielefeld stiegen mit ab.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

Bayern München

34

23

6

5

70:25

45

75

2.

VfB Stuttgart

34

17

8

9

53:39

14

59

3.

Borussia Dortmund

34

15

13

6

51:27

24

58

4.

Hamburger SV

34

15

11

8

46:36

10

56

5.

Hertha BSC

34

16

6

12

52:43

9

54

6.

Werder Bremen

34

16

4

14

51:50

1

52

7.

FC Schalke 04

34

12

13

9

46:40

6

49

8.

VfL Wolfsburg

34

13

7

14

39:42

-3

46

9.

VfL Bochum

34

12

9

13

55:56

-1

45

10.

1860 München

34

12

9

13

44:52

-8

45

11.

Hannover 96

34

12

7

15

47:57

-10

43

12.

Borussia M'gladbach

34

11

9

14

43:45

-2

42

13.

Hansa Rostock

34

11

8

15

35:41

-6

41

14.

1. FC Kaiserslautern

34

10

10

14

40:42

-2

40

15.

Bayer Leverkusen

34

11

7

16

47:56

-9

40

16.

Arminia Bielefeld

34

8

12

14

35:46

-11

36

17.

1. FC Nürnberg

34

8

6

20

33:60

-27

30

18.

Energie Cottbus

34

7

9

18

34:64

-30

30

 


Saisonverlauf
2002/2003

 

Marco Gebhardt

Robert Vagner

Zsolt Löw

Andrzej Juskowiak

Marcel Rozgonyi

Gregg Berhalter

Torsten Mattuschka

Paulo Roberto Rink

 

Tore:

Topic 6

Juskowiak 5

Reghecampf 3

Gebhardt 3

Rink 3

Vagner 2

Kaluzny 2

Rost 2

Jungnickel 2

Beeck 1

Sebök 1

da Silva 1

Latoundji 1

Kobylanski 1

 

Eigentore:

Piplica 1

Hujdurovic 1

 

 

Die schönsten Bundesligaspiele

2000 - 2003

 

14.10.2000

1:0 Sieg gegen Bayern

Tor: Vilmos Sebök

 

Piplica - Sebök - Matyus, Beeck, Hujdurovic - Scherbe, Akrapovic, Micevski (Vata), Latoundji (Franklin) - Labak (Kobylanski), Helbig

 

Kahn - Sagnol, Andersson, Linke, Tarnat - Wiesinger (Sergio), Jeremies, Fink (Salihamidzic), Scholl - Jancker, Elber (Santa Cruz)

 

12.11.2000

2:1 Sieg gegen Stuttgart

0:1 Soldo, 1:1 Miriuta, 2:1 Matyus

 

Piplica - Sebök - Beeck, Vata - Thielemann (Latoundji), Akrapovic, Matyus, Micevski (Hujdurovic), Miriuta - Labak (Helbig), Franklin

 

Hildebrand - Schneider, Bordon, Carnell - Meißner, Soldo, Pinto, Gerber (Hosny), Balakov (Lisztes) - Dundee, Ganea (Endress)

 

17.12.2000

3:1 Sieg gegen Werder

1:0 Kobylanski, 1:1 Ailton, 2:1 Helbig, 3:1 Matyus

 

Piplica - Sebök - Vata, Hujdurovic (Matyus) - Thielemann, Akrapovic, Reghecampf (Scherbe), Kobylanski, Miriuta - Helbig, Franklin (Labak)

 

Rost - Frings, Eilts, Skripnik, Wiedener - Wicky, Stalteri (Pizarro), Ernst (Maximov) - Bode, Herzog (Dabrowski), Ailton

 

03.02.2001

4:1 Sieg gegen Schalke

1:0 Miriuta, 2:0 Helbig, 2:1 Sand, 3:1 Kobylanski, 4:1 Labak

 

Piplica - Vata - Beeck, Hujdurovic, - Akrapovic, Scherbe, Reghecampf, Kobylanski, Miriuta - Franklin (Labak), Helbig (Ilie)

 

Reck - Happe, Hajto, van Kerckhoven - Mulder (Mikolajczak), Nemec (Büskens), van Hoogdalem, Böhme - Asamoah (Latal), Sand, Mpenza

 

23.02.2001

1:3 Sieg in Leverkusen

0:1 Miriuta, 0:2 Labak, 0:3 Miriuta, 1:3 Ze Roberto

 

Piplica - Vata - Beeck, Hujdurovic, Sebök - Akrapovic (Scherbe), Reghecampf, Kobylanski, Miriuta - Micevski (Latoundji), Labak (Ilie)

 

Zuberbühler - Zivkovic, Lucio, Ramelow. Placente - Kovac, Schneider (Ponte), Ballack, Ze Roberto - Neuville, Berbatov (Rink)

 

12.05.2001

4:2 Sieg gegen HSV

1:0 Hujdurovic, 2:0 Labak, 2:1 Barbarez, 3:1 Miriuta, 3:2 Barbarez, 4:2 Franklin

 

Piplica - Sebök - Hujdurovic, Vata (Scherbe) - Akrapovic, Reghecampf (Wawrzyczek), Latoundji, Miriuta - Helbig, Labak, Franklin (Kobylanski)

 

Schober - Ujfalusi, Hoogma, Fukal (Yilmaz) - Kovac (Hertzsch), Töfting, Hollerbach, Heinz, Mahdavikia - Barbarez, Präger (Bester)

 

19.08.2001

2:3 Sieg bei Hertha

1:0 Marcelinho, 1:1 da Silva, 1:2 Kobylanski, 1:3 Brasilia, 2:3 Preetz

 

Piplica - Sebök - da Silva, Kaluzny - Akrapovic, Reghecampf, Thielemann, Termina (Scherbe), Kobylanski - Topic (Brasilia), Labak (Helbig)

 

Kiraly - Rehmer, van Burik, Konstantinidis - Hartmann (Pinto), Maas (Zecke), Beinlich (Dardai), Goor, Marcelinho - Alves, Preetz

 

17.02.2002

3:0 Sieg gegen Hansa

1:0 Beeck, 2:0 Miriuta, 3:0 Topic

 

Piplica - da Silva - Rost, Beck, Matyus - Schröter, Akrapovic, Kobylanski, Miriuta (Kaluzny) - Franklin (Helbig), Topic (Reghecampf)

 

Bräutigam - Lange, Emara, Oswald, Jakobsson (Hill) - Yasser, Lantz (Wibran), Maul, Rydlewitz - Beierle, di Salvo

 

24.05.2003

1:1 Unentschieden beim BVB

(Letztes Spiel in "Bundesligaphase 1")

1:0 Rosicky, 1:1 Rost

 

Berntsen - Hujdurovic (Rozgonyi), da Silva, Berhalter, Löw - Latoundji, Reghecampf, Rost, - Topic, Juskowiak (Mattuschka), Reichenberger

 

Weidenfeller - Wörns, Madouni, Reuter (Addo), Dede - Frings, Kehl, Rosicky, Ricken (Amoroso) - Koller, Ewerthon (Reina)

 

 

Saison 2003/2004, 2. Liga, Jahr 1 nach Abstieg - 1 Punkt mehr ...

Tanque Silva, Iordache und Koch

 

Zurück im Unterhaus der Bundesliga ging Energie mit halbierten Etat von 10 Mio. € in die Saison 2003/2004. Da bedeutete vor allem, auf teure Spieler zu verzichten. So wurden die auslaufenden Verträge von Andrzej Kobylanski, Andrzej Juskowiak und Paulo Rink nicht verlängert. Thomas Reichenberger verließ die Mannschaft freiwillig und folgte Markus Feldhoff und Jörg Scherbe zum KFC Uerdingen. Und auch die Leistungsträger André Lenz (1860 München), Silvio Schröter (Hannover 96) und Marco Topic (VfL Wolfsburg) verließen Cottbus. Mit dem Weggang von Lenz war offen, ob der zuletzt unglückliche Tomislav Piplica oder Gunnar Berntsen die Torwartstelle besetzen würde.

 

Trainer Eduard Geyer entschied sich für den Bosnier, der uns wieder zusätzliches Herzflattern bei den ersten Spielen beschied und beim 1. Auswärtsspiel bei Union Berlin für Tumulte auf dem Platz sorgte. Energie verstärkte sich mit Spielern der zweiten Liga wie Adebowale Ogungbure (SSV Reutlingen), Benjamin Schöckel (Ahlen) und Ronny Nikol (Eisern Union) sowie Nachwuchsspieler Björn Brunnemann von den Hansa-Amateuren. Durch den kurzfristigen Verkauf von Marko Topic kurz vor Saisonbeginn und die Krankheiten von Robert Vagner sowie Lars Jungnickel, stand der Verein ohne Stürmer da. So wurden noch  der Rumäne Adrian Iordache (FC Arges Pitesti) und der Uruguayer Tanque Silva (Atletico RP Montevideo) verpflichtet.

 

Nach einem verkorksten Saisonstart mit einer Heimniederlage gegen Eintracht Trier wurde nach dem 2. Spieltag noch Stürmer Jiri Kaufman von Hannover 96 ausgeliehen. Dafür verließen Marcel Rozgonyi (FC Saarbrücken) und Ronny Thielemann (Sachsen Leipzig) die Mannschaft. Sie konnten sich gegen die starke Konkurrenz in der Defensiven nicht durchsetzen.

 

Nachdem sich Gunnar Berntsen im Training ein Kreuzbandriss zu zog, schlug Energie noch einmal auf dem Transfermarkt zu und verpflichtete den ehemaligen FCK-Torhüter Georg Koch. Dieser wurde gleich Stammtorhüter und Führungsspieler in der Mannschaft.

 

Im DFB-Pokal schied Energie seit langem mal gleich in der ersten Runde gegen die Amateure vom VfL Wolfsburg aus. Dafür pendelte sich Energie während der gesamten Saison auf den Aufstiegsplätzen ein. Nach der Hinrunde wurde noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und der ebenfalls beim 1. FC Kaiserslautern ausgemusterte Markus Anfang verpflichtet. In der Rückrunde spielte die Mannschaft froh auf und befand sich bis zum drittletzten Spieltag auf einem Aufstiegsplatz. Dies wurde leichtfertig durch die verloren Spiele in Aue, zu Hause gegen Bielefeld, die Unentschieden zu Hause gegen Mainz und Lübeck und die Niederlage verspielt.

 

 

Am vorletzten Spieltag fand sich Energie mit 51 Punkten und +5 Toren punktgleich auf Platz 5 hinter Mainz, die jedoch mit +12 Toren ein besseres Torverhältnis hatten und Aachen auf Platz 3, die 53 Punkte und +1 Tor hatten.

Somit wurde nach Nürnberg und Bielefeld der dritte Aufsteiger erst am letzten Spieltag ausgemacht. Dann verlor Aachen in Karlsruhe, doch Mainz patzte nicht und schaffte im dritten Anlauf den Aufstieg dank des besseren Torverhältnisses zu Energie. Die Mannschaft stand nur 8mal auf einem Nichtaufstiegsplatz, 6mal an der Tabellenspitze und es fehlten Cottbus am Ende ein Pünktchen zum Wiederaufstieg, so ein Mist.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

1. FC Nürnberg

34

18

7

9

68:45

23

61

2.

Arminia Bielefeld

34

16

8

10

50:37

13

56

3.

1. FSV Mainz 05

34

13

15

6

49:34

15

54

4.

Energie Cottbus

34

15

9

10

52:44

8

54

5.

RW Oberhausen

34

15

8

11

52:48

4

53

6.

 Aachen

34

15

8

11

51:51

0

53

7.

MSV Duisburg

34

13

9

12

52:46

6

48

8.

Erzgebirge Aue

34

12

12

10

47:45

2

48

9.

Greuther Fürth

34

11

12

11

58:51

7

45

10.

Burghausen

34

12

9

13

40:39

1

45

11.

Eintracht Trier

34

12

9

13

46:51

-5

45

12.

Rot-Weiss Ahlen

34

12

8

14

36:45

-9

44

13.

Unterhaching

34

11

10

13

41:46

-5

43

14.

Karlsruher SC

34

11

10

13

38:44

-6

43

15.

VfB Lübeck

34

9

12

13

47:57

-10

39

16.

Jahn Regensburg

34

9

12

13

37:51

-14

39

17.

1. FC Union Berlin

34

8

9

17

43:53

-10

33

18.

VfL Osnabrück

34

7

7

20

35:55

-20

28

 

Saisonverlauf 2003/2004

 

Adebowale Ogungbure

Benjamin Schöckel

Ronny Nikol

Björn Brunnemann

Adrian Iordache

Tanque Silva (Santiago Martín Silva Olivera)

Jiri Kaufman

Georg Koch

Tomas Bandrowski

Markus Anfang

 

Tore:

Tanque Silva 9

Reghecampf 9

Iordache 5

Berhalter 5

Löw 4

Latoundji 4

Gebhardt 3

Kaufman 3

Vagner 3

da Silva 2

Rost 2

Beeck 1

 

Eigentore:

Hujdurovic 1

Berhalter 1

 

 

Saison 2004/2005, 2. Liga, Jahr 2 nach Abstieg - 1 Tor weniger ...

Mokhtari, Thurk und Sander

 

Nach dem knapp verpassten Aufstieg folgte ein zweites Jahr in der 2. Bundesliga. Da der Etat nur für ein Jahr zweite Liga ausgelegt war, wurden konsequent auslaufende Verträge von Spielern nicht verlängert, deren Gehälter nur kurzfristig im Unterhaus gezahlt werden konnten. Deshalb verließen Energie Leistungsträger wie Torhüter Georg Koch (nach Duisburg) und Mittelfeldspieler Marco Gebhardt (1860 München), denen beiden auch Probleme mit Trainer Geyer nachgesagt wurden. Ebenfalls gingen Jiri Kaufman, Robert Vagner (beide zu wenig Tore), Tanque Silva (zu hohe Ablösesumme, da er nur ausgeliehen war), Markus Anfang (Duisburg) und Faruk Hujdurovic (Jena) (beide konnten sich nicht mehr als Stammspieler durchsetzen).

 

Neu zu Energie kamen die Stürmer Michael Thurk (Mainz), Steffen Baumgart (Union) und Norbert Meszaros (FC Balaton) und die Defensivspieler Daniel Gunkel (SV Wehen), Zoltan Szelesi (Ujpest Budapest) und Martin Husky (Dynamo Moskau). Mit Youssef Mokhtari von Wacker Burghausen wurde ein neuer Mittelfeldregisseur verpflichtet. Zu Michael Thurk ist noch berichtenswert, dass er bereits bei Energie in der Vorsaison unterschrieb, als die Mannschaft auf einem Aufstiegsplatz stand und er mit seinen beiden Toren am letzten Spieltag für Mainz zwar seine alte Mannschaft in die 1. Liga schoss, aber seinem neuen Arbeitgeber keinen Gefallen tat. Doch das war noch nicht das Ende der Story über Michael Thurk bei Energie.

 

Die Saison begann ganz gut mit einem 0:0 beim 1. FC Köln, da die Abwehr auf Grund der Verletzungen von Beeck, Berhalter und Da Silva neu mit Gunkel, Szelesi und Hysky formiert wurde. Am 2. Spieltag folgte in der zum Derby erkorenen Partie gegen Dynamo Dresden der 1. Heimsieg mit 2:1. Bereits am 3. Spieltag schied der wieder zum Stammtorhüter ernannte Tomislav Piplica mit einem dreifachen Schulterbruch aus, für den dann Gunnar Berntsen ins Team aufrückte. Energies Erfolgsschiene hielt bis zur 1. heftigen Niederlage beim bis dahin erfolglosen Aufsteiger Rot Weiss Essen an. Dort unterlagen die Cottbuser mit 4:2. In der anschließenden 2. Runde des DFB-Pokals unterlag Energie nur knapp dem Bundesligisten Hannover 96 im Elfmeterschießen, weil Reghe den letzten Elfer verschoss. Bis auf 2 Siege in der Liga, gegen Aue und Erfurt, dümpelte die Mannschaft so dahin und rutschte in der Tabelle immer mehr bergab. Die Stürmer Jungnickel, Iordache und Meszaros trafen nicht, Baumgart viel zu selten und Thurk war häufig verletzt. Am schlimmsten erwischte es ihn, als er während des Rückspiels gegen Trier bei einem Foul auf den Oberschenkel des Gegenspielers fällt, beide Schneidezähne verlor und mit Kiefernbruch bis zum Ende der Hinrunde ausfiel.

 

Nach der Heimniederlage am 14. Spieltag gegen Aachen (1:2) wurde am Dienstagmorgen, den 23.11.04 nach fast 11 Jahren Energie Trainer Eduard Geyer entlassen. Die Mannschaft stand da auf dem 14. Tabellenplatz. Co-Trainer Petrik Sander wurde Cheftrainer. Doch das war noch nicht alles. Nach zwei weiteren Niederlagen zu Hause gegen Burghausen und bei der Frankfurter Eintracht stand Energie auf dem letzten Platz. Es ging zwar durch einen Sieg gegen den KSC am letzten Spieltag der Hinrunde wieder auf die 13. Stelle, aber die Rückrunde begann gleich mit einem kreuzbandverletzten Torwart Gunnar Berntsen und einem genesenen Tomislav Piplica, der im Spiel gegen Köln zeigte, dass seine Ausflüge aus dem Tor auch eine Niederlage herbei führen können. Cottbus unterlag zu Hause mit 3:5. Nach Abschluss der Hinrunde wurden auf Grund knapper Kassen Michael Thurk nach Mainz zurück transferiert, wo er dem FSV durch zahlreiche Tore und Vorlagen den Bundesligaverbleib sicherte und Laurentiu Aurelian Reghecampf nach Aachen verscherbelt. Am 21.01.05 wurde auch Manager Klaus Stabach entlassen. Ihm folgte mein ehemaliger Sportlehrer und Energie-Mittelfeldspieler Ralf Lempke als Manager.

 

Sportlich ging es mit Energie wieder bergauf. Die beiden (einzigen) folgenden Auswärtsspiele in Dresden und Oberhausen wurden gewonnen und die Heimspiele gegen Saarbrücken sowie Essen endeten unentschieden. Trainer Sander stellte Energie auf eine offensivere Spielweise um. Der Neuzugang zur Winterpause Kenan Sahin spielte mit Iordache und Baumgart im Sturm, dahinter glänzte Mokhtari .

 

Energie glückte in der Rückrunde noch Heimsiege gegen die Mannschaften aus Fürth, Tier und Duisburg, aber ansonsten war die Auslese nicht berauschend, so dass man noch nachträglich das Saisonziel auf Klassenerhalt festlegte. Die restlichen Spiele verliefen nicht besser. Bei den Münchner Löwen wurde verloren, beim Fastabsteiger Ahlen wurde verloren, in Aue wurde verloren und in Aachen wurde verloren. Neuzugang Sahin schoss kein einziges Tor, aber auch den anderen Stürmern Baumgart, Iordache, Meszaros, Jungnickel und Brunnenmann gelang nichts mehr.

 

Dafür spielte sich das Geschehen häufig außerhalb des Spielfelds ab. In Aue wurde Trainer Sander von einer Rakete getroffen, die außerhalb des Stadions gezündet wurde und büßte seine Hörfähigkeit ein, Ronny Nikol und Rayk Schröder wurden wegen angeblichen Restalkohol beim Training suspendiert, die Lizenz für neue Saison erreichte Energie mit Mühe und Not und am drittletzten Spieltag wurden Ogungbure und Sahin aus dem Kader geworfen, weil sie nach 22 Uhr noch im Hotel sich Essen bestellten.

 

Die Mannschaft war von der sportlichen Seite bis zum letzten Spieltag abstiegsgefährdet und konnte nur durch ein Unentschieden bei KSC bzw. Niederlagen von Ahlen oder Trier den Verbleib in der 2. Bundesliga sichern. Also alles bis dahin nicht besser, als Ede Geyer nach dem 14. Spieltag entlassen wurde. Am gleichen Abend trat als letzter des erfolgreichen Dreigestirns Geyer/Stabach/Krein der Präsident Dieter Krein zurück. Die Spannung ruhte also auf dem letzten Spieltag. Spielmacher Mokhtari erklärte dem Verein, zur Eintracht wechseln zu wollen und wurde deshalb in den letzten beiden Spielen nicht durch Petrik Sander berücksichtigt. Dafür durfte Tomas Bandrowski im Mittelfeld ran. Das letzte Spiel gegen Karlsruhe begann denkbar schlecht mit einem Eigentor von Timo Rost in der ersten Minute. Vor der Pause brachten Gunkel und Sahin durch sein erstes Tor für Energie die Mannschaft nach vorn. Eine Viertelstunde vor Schluss glich der KSC aus und in der letzten Minute gingen  sie in Führung.

 

Trotz der Niederlage rettet sich Energie mit nur einem Tor Vorsprung vor Trier, die in Saarbrücken nur Unentschieden spielten. Oberhausen, Essen und Erfurt stiegen ebenfalls ab. Köln, Duisburg und Eintracht Frankfurt stiegen auf.

 

Schluss, kein weiterer Kommentar!

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

1. FC Köln

34

20

7

7

62:33

29

67

2.

MSV Duisburg

34

19

5

10

50:37

13

62

3.

Eintr. Frankfurt

34

19

4

11

65:39

26

61

4.

1860 München

34

15

12

7

52:39

13

57

5.

Greuther Fürth

34

17

5

12

51:42

9

56

6.

Alem. Aachen

34

16

6

12

60:40

20

54

7.

Erzgebirge Aue

34

15

6

13

49:40

9

51

8.

Dynamo Dresden

34

15

4

15

48:53

-5

49

9.

Burghausen

34

13

9

12

48:55

-7

48

10.

 Unterhaching

34

14

3

17

40:43

-3

45

11.

Karlsruher SC

34

11

10

13

46:47

-1

43

12.

Saarbrücken

34

11

7

16

44:50

-6

40

13.

Rot-Weiss Ahlen

34

10

9

15

43:49

-6

39

14.

Energie Cottbus

34

10

9

15

35:48

-13

39

15.

Eintracht Trier

34

9

12

13

39:53

-14

39

16.

RW Oberhausen

34

8

10

16

40:62

-22

34

17.

Rot-Weiss Essen

34

6

15

13

35:51

-16

33

18.

Rot-Weiß Erfurt

34

7

9

18

34:60

-26

30

 

Saisonverlauf 2004/2005

 

Martin Hysky

Norbert Meszaros

Steffen Baumgart

Daniel Gunkel

Youssef Mokhtari

Zoltan Szelesi

Michael Thurk

Petrik Sander

Thomas Hoßmang

Thomas Köhler

Kenan Sahin

Brent Fisher

 

Tore:

Mokhtari 8

Baumgart 4

Gunkel 3

Szelesi 3

Thurk 3

Iordache 2

Meszaros 2

Reghecampf 2

Sahin 1

Berhalter 1

Jungnickel 1

Löw 1

Schröder 1

Hysky 1

Rost 1

 

Eigentor:

Rost 1

 

 

Saison 2005/2006, 2. Liga, Sensation Nr. 2  - Der Wiederaufstieg

Radu, McKenna und Kioyo

 

Die Vorsaison wurde durch den einen radikalen Schnitt in der Mannschaft abgehakt. Die Verträge mit Christian Beeck, Moussa Latoundji, Rayk Schröder, Adrian Iordache, Norbert Meszaros, Björn Brunnemann, Brent Fisher und Adebowale Ogungbure wurden nicht verlängert. Zsolt Löw wechselte zu Hansa, Torsten Mattuschka zu Union und Tom Schikora nach Wattenscheid. Youssef Mokhtari wollte weg zu Eintracht Frankfurt, hatte aber noch einen bis 2007 gültigen Vertrag und bekam deshalb keine Freigabe. Durch Verstärkungen in der Defensive mit Sidney vom Absteiger Essen und Rückkehrer Kevin McKenna sowie der offensiven Sergiu Radu (Bukarest), Markus Dworrak (Erfurt), Francis Kioyo (Essen) und Lawrence Aidoo (Nürnberg) lief die Vorbereitung ganz gut. Sebastian Schuppan aus der 2. Mannschaft etablierte sich ebenfalls gut.

 

Mit dem ersten Spieltag begann der Abschied von Mittelfeldregisseur Mokhtari. Er teilte Trainer Sander vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger Braunschweig mit, dass er sich psychisch nicht in der Lage fühle, für Energie aufzulaufen. Da mit Mokhtari auch zukünftig nicht mehr zu rechnen, kam kurzfristig ein Ausleihgeschäft mit dem 1. FC Köln zustande und am 2. Spieltag war er bereits weg.

 

Die Saison begann aufregend. Durch einen Elfmeter, bei dem zuvor Kioyo gefoult wurde, konnte Energie zu Hause gegen Braunschweig ausgleichen und kurz vor Schluss erzielte Kioyo den Siegtreffer. Francis Kioyo blieb auch im 2. Spiel in Bochum erfolgreich und traf doppelt, so dass Energie einen Punkt beim Favoriten mit nahm. Für einen Tritt in diesem Spiel wurde Kioyo jedoch für die nächsten drei Spiele gesperrt.

 

Das Pokalspiel bei Absteiger Essen wurde erst im Elfmeterschießen für Energie entschieden. Piplica hielt den letzten Elfer und versenkte im Gegenzug den Ball ins Tor. Im nächsten Punktspiel hagelte es gegen Aufsteiger Paderborn die erste Niederlage und dies auch noch zu Hause. Dies sollte gegen Siegen nicht wieder passieren. McKenna wurde in den Sturm versetzt und schoss gleich drei Tore. Anschließend gab es gegen Tabellenführer Aachen den höchsten Sieg in der 2. Bundesliga mit 5:1. Hier waren alle Stürmer erfolgreich. Auch die nächsten beiden Spiele in Burghausen und zu Hause gegen Aue wurden gewonnen, so dass Energie plötzlich auf dem 1. Tabellenplatz stand. Leider klappte es in Karlsruhe nicht mehr, die Mannschaft verlor 3:2 und landete auf Platz 2. Bis zum 8. Spieltag war Energie jedoch die Mannschaft, welche die meisten Tore geschossen hat. Danach ging es noch mal kurz auf Platz 1, aber das bedeutet in der 2. Liga nichts. Hier konnte jeder gegen jeden gewinnen oder verlieren.

 

Und so kam die schlechteste Phase der Saison. In Freiburg hagelte es mit 4:1 die höchste Niederlage, es folgten unnötige Unentschieden gegen Ahlen, Rostock und in Dresden und die bitteren Heimniederlagen gegen Fürth und Offenbach. Energie rutsche auf Platz 6 und am letzten Tag der Hinrunde gelang noch ein versöhnlicher 3:2 bei den Löwen.

 

In der Winterpause wurde Daniel Ziebig vom HSV für die linke Abwehrseite ausgeliehen, da dort mit Markus Dworrak und Sebastian Schuppan eine Schwachstelle bestand. Das erste Rückrundenspiel in Braunschweig fiel mehrfach dem strengen Winter zum Opfer. Gegen Bochum setzte es noch mal eine unglückliche Heimniederlage, aber dann zog Energie das Niveau an und kletter auf Platz 3.

Ein weiterer Höhepunkt war das Gastspiel des FC Bayern zur 40-Jahrfeier des Vereins.  Es folgten 6 Spiele, in denen Energie nur noch gewann oder unentschieden spielte. Hierbei ist besonders Sergiu Radu hervorzuheben, der in der Rückrunde die meisten Tore schoss.

 

Gegen Saarbrücken gab es nochmal eine Heimniederlage und dann folgten drei Siege (gegen Freiburg, in Ahlen und gegen Hansa), so dass sich Energie von den Verfolgern Fürth, Karlsruhe und Freiburg absetzen konnte. Vier Spieltage vor Schluss lag Energie mit 6 Punkten Abstand auf Platz 3. Aachen und Bochum waren bereits aufgestiegen. Am 31. Spieltag gelang bei dem direkten Konkurrenten in Fürth ein knappes Unentschieden und somit blieb der Vorsprung von 6 Punkten. Und nur noch 3 Spiele.

 

Das erste der drei Spiele wurde zu Hause gegen Dresden mit 1:1 vergeigt, beim zweiten Spiel folgte eine unnötige Niederlage bei den Offenbacher Kickers.

 

So kam es am letzten Spieltag zum spannenden Finale. Energie hatte es selbst in der Hand, durch einen Sieg über 1860 München, den Aufstieg klar zu machen. Die Verfolger Fürth, Karlsruhe und Freiburg warteten nur auf einen Fehler.

Die Löwen gingen mit 0:1 in Führung. Doch kurz vor der Pause nahm Komljenovic eine Hereingabe im Strafraum mit der Hand und Energie bekam den fälligen Elfmeter zugesprochen. Kapitän Berhalter schnappte sich den Ball und alle erinnerten sich an den bereits verschossenen Elfer in dieser Saison. Aber Gregg verwandelt eiskalt, so dass es zur Pause 1:1 stand. Nach der Pause spielte nur noch Energie und Vragel da Silva und Kevin McKenna machten mit ihren beiden Toren zum Endstand 3:1 den zweiten Aufstieg von Energie in die Bundesliga perfekt.

 

Es geschah damit nach 2000 ein zweites Wunder in der Lausitz.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

VfL Bochum

34

19

9

6

55:26

29

66

2.

Alem. Aachen

34

20

5

9

61:36

25

65

3.

Energie Cottbus

34

16

10

8

49:33

16

58

4.

SC Freiburg

34

16

8

10

41:33

8

56

5.

Greuther Fürth

34

15

9

10

51:42

9

54

6.

Karlsruher SC

34

15

8

11

55:45

10

53

7.

Erzgebirge Aue

34

13

9

12

38:36

2

48

8.

Burghausen

34

12

11

11

45:49

-4

47

9.

SC Paderborn 07

34

13

7

14

46:40

6

46

10.

Hansa Rostock

34

13

4

17

44:49

-5

43

11.

Kickers Offenbach

34

12

7

15

42:53

-11

43

12.

 Braunschweig

34

13

4

17

37:48

-11

43

13.

1860 München

34

11

9

14

41:44

-3

42

14.

Unterhaching

34

12

6

16

42:48

-6

42

15.

Dynamo Dresden

34

11

8

15

39:45

-6

41

16.

Saarbrücken

34

11

5

18

37:63

-26

38

17.

Rot-Weiss Ahlen

34

9

8

17

36:50

-14

35

18.

Sportfr.Siegen

34

8

7

19

35:54

-19

31

 

Sebastian Schuppan

Markus Dworrak

Sidney Santos di Brito

Kevin McKenna

Sergiu Radu

Francis Kioyo

Lawrence Aidoo

Daniel Gomez

Daniel Ziebig

 

Tore:

Radu 12

McKenna 10

Kioyo 8

Jungnickel 5

da Silva 4

Berhalter 3

Gunkel 3

Rost 2

Ziebig 1

Gomez 1

Sahin 1

Dworrak 1

 

Saison 2006/07, Bundesliga, Jahr 1 nach dem Wiederaufstieg

Radu, Munteanu und Mitreski

 

Der zweite Aufstieg in die Bundesliga wurde durch die Sensation vor sechs Jahren etwas in den Schatten gestellt. Entweder glaubte keiner mehr so richtig an das zweite Wunder aus der Lausitz oder vielen war es beim zweiten Mal egal.

Nichtsdestotrotz wurde vor Saisonbeginn an der Mannschaft gefeilt, die das Ziel Klassenerhalt in der 1. Bundesliga erreichen sollte.

 

Die Verträge von Martin Hysky, Gunnar Berntsen, Kenan Sahin, Daniel Gomez und Daniel Frahn wurden nicht verlängert, für den an Köln ausgeliehenen Mokhtari fand man mit Duisburg einen Abnehmer, für Markus Dworrak in Dresden und der Kapitän Gregg Berhalter ging Richtung Münchner Löwen in der 2. Liga von Bord. Er war der einzige Verlust.

 

Für den Sturm wurden Stiven Rivic (NK Pula), Marko Küntzel (DSC Arminia Bielefeld) und Jiayi Shao (1860 München), für das linke Mittelfeld Vlad Munteanu (Dinamo Bukarest), in der Abwehr Mariusz Kukielka (Dynamo Dresden), Igor Mitreski (Beitar Jerusalem), Lukasz Kanik und Przemyslaw Trytko (beide Gornik Zabrze) sowie Gerhard Tremmel (Hertha BSC) als Konkurrenz für Tomislaw Piplica im Tor verpflichtet. Am Ende der Hinrunde wurden noch der Linksverteidiger Mario Cvitanovic und der Mittelfeldspieler Ervin Skela eingestellt.

 

Die Saison begann mit einem guten Spiel in Mönchengladbach, dass jedoch mit Niederlage für Energie endete. Als ausgleichende Gerechtigkeit durfte  Gladbach am Saisonende absteigen. In dieser Saison siegte sowieso am Ende die Gerechtigkeit. Bayern gewann nur ganz knapp das Spiel in München und wurde am Ende nicht Meister. Energie schaffte es erstmalig, dass die Münchner in den ersten 30 Minuten keinen Schuss auf das gegnerische Tor abgaben. Dafür machte Energie Dampf. Auch das Spiel ins Mainz verlor Energie unglücklich. Auch Mainz stieg ab.

Überhaupt die stabile Abwehr um Kevin McKenna und Igor Mitreski ließen kaum Gegner durch. An Pipi scheiden sich wieder die Geister. Mal genialer Torhüter auf der Linie, mal brachten seine Fehltritte alle zur Verzweiflung (wie beim 1:0 durch Schweinsteiger in München oder bei 1:1 durch Kießling gegen Leverkusen).

 

Im Sturm dominierte Sergiu Radu im Zusammenspiel mit Francis Kioyo und Vlad Munteanu auf der linken Seite. Radu und sein rumänischer "Zwillingsbruder" Munteanu schossen jeweils mehr Tore als der bis dahin beste Energie-Bundesliga-Torschütze und ihr Berater Vasile Miriuta.

Die Konkurrenz spielte jedoch auch schwach. Noch am 30. Spieltag konnten alle Mannschaften ab dem 7. Platz absteigen und die ersten vier Mannschaften Meister werden.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

7.

Hertha BSC

30

10

8

12

41:47

-6

38

8.

Energie Cottbus

30

10

8

12

35:41

-6

38

9.

Hannover 96

30

10

8

12

36:43

-7

38

10.

Hamburger SV

30

7

15

8

35:33

2

36

11.

VfL Bochum

30

10

6

14

40:46

-6

36

12.

VfL Wolfsburg

30

8

11

11

34:38

-4

35

13.

BVB Dortmund

30

9

8

13

34:41

-7

35

14.

Eintracht Frankfurt

30

7

13

10

39:53

-14

34

15.

Arminia Bielefeld

30

8

9

13

38:43

-5

33

16.

Alemannia Aachen

30

9

6

15

44:56

-12

33

17.

1. FSV Mainz 05

30

7

10

13

28:48

-20

31

18.

Mönchengladbach

30

6

7

17

22:37

-15

25

 

So kam es, dass Energie nur einmal auf dem Abstiegsplatz stand und am 31. Spieltag mit dem Heimsieg gegen Leverkusen alles klar machte. Energie geriet noch einmal am letzten Spieltag beim VfB Stuttgart ins Blickfeld. Stuttgart löste am vorletzten Spieltag Schalke auf dem ersten Tabellenplatz ab und brauchte unbedingt einen Sieg gegen Energie. Dies gelang dann auch knapp und Energie konnte eine Meisterfeier live miterleben. Sergiu Radu schoss sein 14. Saisontor und teilte sich mit Gomez (Stuttgart), Pantelic (Hertha) und Zidan (Mainz) den fünften Platz noch vor Top-Stürmern wie Klose, Pizarro und van der Vart.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

VfB Stuttgart

34

21

7

6

61:37

24

70

2.

FC Schalke 04

34

21

5

8

53:32

21

68

3.

Werder Bremen

34

20

6

8

76:40

36

66

4.

Bayern München

34

18

6

10

55:40

15

60

5.

Bayer Leverkusen

34

15

6

13

54:49

5

51

6.

1. FC Nürnberg

34

11

15

8

43:32

11

48

7.

Hamburger SV

34

10

15

9

43:37

6

45

8.

VfL Bochum

34

13

6

15

49:50

-1

45

9.

BVB Dortmund

34

12

8

14

41:43

-2

44

10.

Hertha BSC

34

12

8

14

50:55

-5

44

11.

Hannover 96

34

12

8

14

41:50

-9

44

12.

Arminia Bielefeld

34

11

9

14

47:49

-2

42

13.

Energie Cottbus

34

11

8

15

38:49

-11

41

14.

Eintr. Frankfurt

34

9

13

12

46:58

-12

40

15.

VfL Wolfsburg

34

8

13

13

37:45

-8

37

16.

1. FSV Mainz 05

34

8

10

16

34:57

-23

34

17.

Alem.Aachen

34

9

7

18

46:70

-24

34

18.

Mönchengladbach

34

6

8

20

23:44

-21

26

 

Saisonverlauf 2006/07

Stiven Rivic

Christof Neumann

Gerhard Tremmel

Vlad Munteanu

Marko Küntzel

Mariusz Kukielka

Jiayi Shao

Lukasz Kanik

Igor Mitreski

Arne Feick

Philip Unversucht

Ervin Skela

Mario Cvitanovic

 

Tore:

Radu 14

Munteanu 11

Gunkel 2

Kioyo 2

Shao 2
Baumgart 2

da Silva 2

Kukielka 1

Rost 1

 

Eigentore:

Ziebig 1

Rost 1

 

 

 

Saison 2007/2008, Bundesliga, Jahr 2 nach dem Wiederaufstieg

Skela, Jelic und Prasnikar

 

Es dauert in der Sommerpause auch nicht lange, bis Sergiu Radu und  Vlad Munteanu für 4,5 Mio. Euro an den VfL Wolfsburg verkauft wurden. Ebenso verließ der Kapitän Kevin McKenna trotz Treueschwur Energie in Richtung 2. Liga zum 1. FC Köln und Daniel Gunkel zum Absteiger Mainz 05. Ansonsten trennte sich Energie von Sidney (Offenbach), Lars Jungnickel (Dynamo Dresden), Benjamin Schöckel (Wehen), André Thoms, Lawrence Aidoo und Christof Neumann.

 

Als neue Spieler kamen Martin Männel von den Amateuren als Ersatztorwart, Michael Lerchl (Dynamo Dresden), Ovidiu-Nicusor Burca (National Bukarest), Kristijan Ipsa (Varteks Varazdin) und Toni Wachsmuth (Carl-Heinz Jena) für die Abwehr, Christian Bassila (AE Larisas), Stanislav Angelov (Levski Sofia), Efstathios Aloneftis (AE Larisas) für das Mittelfeld und Dennis Sörensen (FC Midtjylland) und Dimitar Rangelow (Racing Strasbourg) für den Sturm. Das Stadion erhielt eine Blech-Nordtribüne und war somit zu 3/4 ein Fußballstadion.

 

Bevor die Saison richtig startete flog Energie gegen Rot Weiss Essen nach Elfmeterschießen aus der ersten Runde des DFB-Pokals. Kurz danach verließ Zoltan Szelesi die Mannschaft Richtung Frankreich, da die rechte Abwehrseite künftig mit Stanislaw Angelov planmäßig besetzt werden  sollte.

 

Die Saison begann mit einem Unentschieden in Leverkusen, bei ein Treffer von Aloneftis fälschlicherweise aberkannt wurde. Das erste Heimspiel gegen Bochum endete böse. Energie macht 90 Minuten das Spiel, Bochum kommt zu zwei Chancen, macht die Tore und gewinnt. Damit begann die Talfahrt. Auswärts gegen Dortmund und Stuttgart 3:0 verloren sowie zu Hause gegen Nürnberg ein schmeichelhaftes Unentschieden und gegen Wolfsburg eine Heimklatsche.

 

Energie stand nach dem 6. Spieltag auf dem letzten Platz. Damit war für Sander und Hossi Schluss. Beide wurden mit Torwarttrainer Thomas Köhler gefeuert. Hinzu kamen ständige Umstellungen in der Mannschaft. Angelov war noch nicht spielberechtigt, weil die Freigabe nicht erteilt wurde und bei Burca wurde eine Verletzung übersehen, durch die er die ganze Saison nicht mehr in Tritt kam.

 

Das erste Spiel nach Sander bei den Bayern leitete Amateurcoach Heiko Weber. In München setzte es die höchste Saisonniederlage mit 5:0. Danach, am 28.9.07 wurde der neue Trainer Bojan Prasnikar vorgestellt. Der Slowene trainierte zuletzt NK Primorje Ajdovscina. Ihm wurden vorerst Antonio Ananiev und Franklin zur Seite gestellt. Später kam noch Co-Trainer Guido Hoffmann dazu. Das nächste Heimspiel gegen Eintracht führte Energie 2:0 zur Halbzeit, aber am Ende gelang nur ein Unentschieden. So dümpelte Energie bis zum Ende der Hinrunde weiter. 0:0 unentschieden bei Lieblingsgegner Hertha, Heimniederlage gegen Duisburg, Unentschieden in Bielefeld und dann kam ausgerechnet gegen die starken Schalker der erste Sieg mit 1:0 zu Hause.

 

Gegen Bielefeld wurde die Wachablösung im Tor umgesetzt. Für Kulttorhüter Tomislaw Piplica stand von nun an Gerhard Tremmel im Tor. Aber besser wurde es nicht. Niederlage in Rostock und zu Hause gegen Bremen. Wenn es sportlich mal klappte, mischten sich die Schiris in das Geschehen ein. Ein Treffer gegen Bremen wurde aberkannt und den Bremern ein Elfer geschenkt. Am 15. Spieltag gab es gegen den KSC den zweiten Saisonsieg. Dreimal gegen Aluminium in der ersten Halbzeit und dann doch noch mit 2:0 durch Tore von Angelov und Rangelow gewonnen. Auswärts gab's beim HSV ein 0:0 und dann kam schon der letzte Spieltag der Hinrunde zu Hause gegen Hannover. Energie lief zu einer Galavorstellung auf. Bassila, Sörensen, Ziebig und 2 mal Rangelow machten die Tore des mit 5:1 bisher höchsten Bundesligasiegs. Damit verließ die Mannschaft erstmals den letzten Tabellenplatz.

 

 

Zur Rückrunde verließen Steffen Baumgart (FCM), Marko Küntzel (Augsburg), Tomasz Bandrowski und Francis Kioyo den Verein. Dafür kamen mit Ivan Redeljevic (Abwehr), Dujan Vasiljevic und Christian Müller (Mittelfeld), Michal Papadopulos und Branko Jelic (Sturm) Verstärkungen.

 

Die ersten Spiele (Heimniederlagen gegen Leverkusen, Dortmund und Stuttgart, sowie in Wolfsburg, Unentschieden in Bochum und Nürnberg) brachten nichts Zählbares ein. Doch dann kam mit dem Heimspiel gegen die Bayern der Tag von Branko Jelic und Gerry Tremmel. Die Münchner in Bestbesetzung mit Kahn, Ribery, Luca Toni, Klose, Schweinsteiger, Ze Roberto, Hamit Altintop und Lucio gingen durch die beiden Tore von Jelic und den von Ribery geschossenen und Tremmel gehaltenen Elfmeter mit 2:0 unter.

 

 

Dies war noch einmal das Signal für einen Schlussspurt im Abstiegskampf. Es folgte zwar noch eine Niederlage in Frankfurt, aber die Siege gegen Hertha, in Duisburg und gegen Bielefeld. Bei Schalke gab es noch eine 5:0-Klatsche, aber dann kam das entscheidende Spiel zu Hause gegen Hansa. Bis zur 82. Minute lag Energie mit 0:1 hinten und das noch in Unterzahl. Dann glich Timo Rost aus und Dimitar Rangelow schoss in der Nachspielzeit den Siegtreffer. In Bremen gab es noch eine Niederlage, zu Hause gegen KSC ein Unentschieden und am vorletzten Spieltag ein Heimsieg gegen den HSV. Damit war der Klassenerhalt perfekt, weil Duisburg und Rostock schon abgestiegen waren und Bielefeld und Nürnberg nicht mehr ran kamen. Am letzten Spieltag verlor Energie noch mal in Hannover, aber das war egal.

 

Pl. 

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

Bayern München

34

22

10

2

68:21

47

76

2.

Werder Bremen

34

20

6

8

75:45

30

66

3.

FC Schalke 04

34

18

10

6

55:32

23

64

4.

Hamburger SV

34

14

12

8

47:26

21

54

5.

VfL Wolfsburg

34

15

9

10

58:46

12

54

6.

VfB Stuttgart

34

16

4

14

57:57

0

52

7.

Bayer Leverkusen

34

15

6

13

57:40

17

51

8.

Hannover 96

34

13

10

11

54:56

-2

49

9.

Eintr. Frankfurt

34

12

10

12

43:50

-7

46

10.

Hertha BSC

34

12

8

14

39:44

-5

44

11.

Karlsruher SC

34

11

10

13

38:53

-15

43

12.

VfL Bochum

34

10

11

13

48:54

-6

41

13.

BVB Dortmund

34

10

10

14

50:62

-12

40

14.

Energie Cottbus

34

9

9

16

35:56

-21

36

15.

Arminia Bielefeld

34

8

10

16

35:60

-25

34

16.

1. FC Nürnberg

34

7

10

17

35:51

-16

31

17.

Hansa Rostock

34

8

6

20

30:52

-22

30

18.

MSV Duisburg

34

8

5

21

36:55

-19

29

 

Martin Männel

Michael Lerchl

Toni Wachsmuth

Kristian Ipsa

Dimitar Rangelow

Efstathios Aloneftis

Ovidiu-Nicusor Burca

Stanislav Angelov

Christian Bassila

Dennis Sörensen

Christian Müller


Dujan Vasiljevic

Branko Jelic

Ivan Radeljic

Michal Papadopulos

Bojan Prasnikar

Guido Hoffmann

Franklin

Toni Ananiev

 

Tore:

Skela 7

Rangelow 6

Sörensen 6

Bassila 4

Jelic 3

Rost 3

Rivic 2

Papadopulos 2

Ziebig 1

Angelov 1

da Silva 1

 

 

 

Saison 2008/2009, Bundesliga, Die neue Relegation und Abstieg

Tremmel, Rangelow und Iliev

 

In der neuen Saison sollten Papadopulos, Aloneftis, Burca, Ipsa, Feick, Männel, Schuppan, Trytkov und Wachsmuth nicht mehr für Energie spielen. Auch Christian Bassila fand nach langem Suchen einen neuen Verein.

 

Als Zugänge meldete Manager Steffen Heidrich die Spieler Philipp Pentke (Augsburg) im Tor, Cagdas Atan (Trabzonspor) und Savo Pavicevic (Novi Sad), beide Abwehr, Marco Kurth (Aue) und Ivica Iliev (Saloniki) im Mittelfeld sowie Emil Jula (Galati) im Sturm.

 

Das Stadion wurde mit der Blech-Südtribüne nun als richtige Fußballarena geschlossen.

 

 

Vor Saisonbeginn startete Energie mal seit langem wieder mit einem Sieg in den DFB-Pokal. Mit 0:3 gewann Energie bei TeBe. Aber in der Liga zeigte sich das alte Leiden. Am 6. Spieltag gab es bei Hertha den ersten Sieg. Wenigstens ist Hertha noch eine sichere Bank. Aber sonst gab es nur Niederlagen und Unentschieden. Seit dem 1. Spieltag auf einem Abstiegsplatz und ab dem 4. Spieltag dauerhaft Letzter.

 

Zum Ende der Saison gab es noch einmal Hoffnung. Nicht, weil Energie plötzlich so gut spielte, sondern weil andere noch schlechter wurden. Der 2:0-Heimsieg am 29. Spieltag gegen Tabellenführer Wolfsburg mit Toren von Rangelow und Skela gab noch einmal neuen Mut. Energie rutschte auf Platz 15 vor. In Karlsruhe gab es 0:0 und die Bayern ließen in Cottbus nach der Entlassung ihres Trainers Klinsmann nichts anbrennen. Ivica Iliev glich kurz vor der Pause zwar noch zum 1:1 aus, aber Jula brachte den ball wieder nicht ins Tor und so war es nur eine Frage der Zeit, dass Demichelis und Podolski zum 1:3 Endstand erhöhten.

 

Den Ausschlag für das Saisonende gab das Heimspiel gegen Mönchengladbach. In der Nachspielzeit erzielten die Gäste durch einen Dante-Kopfball nach einer Ecke das Siegtor und sicherten sich so drei Punkte vor Energie. Am letzten Spieltag gab es noch einen 3:0-Heimsieg gegen Leverkusen, wodurch sich Energie den seit 18 Jahren erstmalig wieder vergebenen Relegationsplatz 16 sicherten. Der Gegner hieß Nürnberg, der bereits beim Hinspiel in Cottbus mit 0:3 alles klar machte. Im Rückspiel verlor Energie trotz starker Anfangsphase und 90minütiger Fanunterstützung mit 2:0 und stieg zum zweiten Mal aus der Bundesliga ab. Vor dem Spiel erklärte bereits Trainer Prasnikar seinen Rücktritt.

 

Pokal 1. Runde 09.08.08

TeBe - Energie 0:3

0:1 und 0:3 Rangelow, 0:2 Jelic

Souverän in Runde 2, diesmal!

 

1. Spieltag 16.08.08

Energie - Hoffenheim 0:3

0:1 und 0:3 Ibisevic, 0:2 Ba

Klassisch gegen den Aufsteiger ausgekontert und das 1:1 aberkannt

 

2. Spieltag 22.08.08

Hannover 96 - Energie 0:0

Der erste Punkt.

 

3. Spieltag 30.08.08

Energie - Borussia Dortmund 0:1

0:1 Subotic

 

4. Spieltag 13.09.08

Werder Bremen - Energie 3:0

1:0 Diego, 2:0 Frings, 3:0 Sanogo

75 Minuten gut verteidigt.

 

5. Spieltag 20.09.08

Energie - Bochum 1:1

1:0 Sörensen, 1:1 Yahia

Das erste Tor.

 

2. Runde DFB-Pokal Di 23.09.08

Energie - Mönchengladbach 3:0

1:0 Rangelow (FE), 2:0 (FE) und 3:0 (FE) Skela

Wieder eine Runde weiter durch drei Elfmeter.

 

6. Spieltag 27.9.08

Hertha - Energie 0:1

0:1 Jelic

Der erste Sieg. Und dann noch gegen den Lieblingsgegner.

 

7. Spieltag 05.10.08

Energie - HSV 1:2

0:1 Olic, 1:1 Jelic, 1:2 Petric

In letzter Minute verloren. Jugoslawien schoss die Tore.

 

8. Spieltag 1. FC Köln - Energie 1:0

9. Spieltag Energie - Eintracht Frankfurt 2:3 (Tore: Rangelow)

10. Spieltag Bielefeld - Energie 1:1 (Tor: Rangelow)

11. Spieltag Energie -  Schalke 0:2

12. Spieltag Wolfsburg - Energie 3:0

 

13. Spieltag 15.11.08

Energie - KSC 1:0

Tor: Branko Jelic

Gekämpft, gewonnen, Anschluss gehalten. Aber immer noch Letzter.

 

14. Spieltag Sa 22.11.08

Bayern - Energie 4:1

0:1 Skela, 1:1 Ribery, 2:1 Demichelis, 3:1 Klose, 4:1 Toni

Gekämpft und fast keinen Stich gesehen.

 

15. Spieltag Sa 29.11.08

M'gladbach - Energie 1:3

0:1 Bradley (ET), 0:2 Sörensen, 1:2 Gohoir, 1:3 Jula

Clever gespielt und gekontert. 2. Auswärtssieg, runter vom 18. auf den 15. Platz

 

16. Spieltag Sa 06.12.08

Energie - VfB Stuttgart 0:3

0:1 Hilbert, 0:2 Simak, 0:3 Khedira

Gut gespielt und schön auskontern lassen.

 

17. Spieltag Sa 13.12.08

Leverkusen - Energie 1:1

1:0 Kießling, 1:1 Shao

Ausgleich in letzter Minute. Zur Winterpause auf den Relegationsplatz 16.

 

DFB-Pokal 3. Runde Mi 28.01.09

Leverkusen - Energie 3:1

Tor: Skela

 

18. Spieltag Sa 31.01.2009

Hoffenheim - Energie 2:0

Weiter auf dem Abstiegsplatz.

 

19. Spieltag So 08.02.2009

Energie - Hannover 3:1

1:0 und 2:0 Rangelow, 3:0 Angelov, 3:1 Fahrenhorst

Rauf auf den 15. Platz.

 

20. Spieltag So 15.02.2009

Borussia Dortmund - Energie 1:1

0:1 Cagdas, 1:1 Frei

Gut gespielt und Platz 16 gehalten.

 

21. Spieltag Sa 21.02.2009

Energie - Werder Bremen 2:1

0:1 Almeida, 1:1 Iliev, 2:1 Rangelow

Sieg in letzter Minute, rauf aus Platz 14!

 

22. Spieltag Sa 28.02.2009

Bochum - Energie 3:2

0:1 Iliev, 1:1 Epalle, 1:2 Jula, 2:2 Fuchs, 3:2 Pfertzel (FE)

Einen Elfer nicht bekommen, dafür der Gegner einen unberechtigten Elfer und schon geht's wieder runter auf den Relegationsplatz.

 

23. Spieltag Sa 07.03.2009

Energie - Hertha 1:3

1:0 Cagdas, 1:1, 1:2 und 1:3 Woronin

Mehr Ballbesitz, mehr Chancen und trotzdem nicht clever.

Eigentlich sogar ziemlich schlecht.

 

24. Spieltag So 15.03.2009

HSV  - Energie 2:0

Ohne Tore gewinnt man nicht. Vorletzter.

 

25. Spieltag Sa 21.03.2009

Energie - 1. FC Köln 0:2

Eine Chance und ein zweifelhafter Elfer für Köln reichen, wenn Energie keine Tore schießt. Weiter Vorletzter.

 

26. Spieltag Sa 04.04.2009

Eintracht - Energie 2:1

0:1 Rangelow (FE), 1:1 Liberopoulus (FE), 2:1 Steinhöfer

2 zweifelhafte Elfmeter und kein Kampf. Noch Vorletzter.

 

27. Spieltag Sa 11.04.2009

Energie - Bielefeld 2:1

1:0 Rangelow, 1:1 Munteanu, 2:1 Angelov

Trotz ausgelassener Chancen noch im Rennen um den Klassenerhalt geblieben.

 

28. Spieltag Fr 17.04.2009

Schalke - Energie 4:0

Dafür gab es sogar das Eintrittsgeld zurück. Weiter Vorletzter.

 

29. Spieltag So 26.04.2009

Energie - Wolfsburg 2:0

1:0 Rangelow, 2:0 Skela

Sieg gegen den Tabellenführer! Platz 15 vor Bielefeld, Gladbach und Karlsruhe.

 

30. Spieltag Sa 30.05.2009

Karlsruhe - Energie 0:0

 

31. Spieltag Sa 09.05.2009

Energie - Bayern 1:3

0:1 Sosa, 1:1 Iliev, 1:2 Demichelis, 1:3 Podolski

Der gleiche Spielverlauf wie gegen Hertha. Und hätte Jula das 2:1 nach der Pause gemacht ... da Bielefeld unentschieden spielte und Gladbach gewann, ging es runter auf Platz 17.

 

32. Spieltag Mi 13.05.2009

Energie - Mönchengladbach 0:1

Gegentor durch Dante in letzter Minute, keins geschossen. Platz 17 und wohl Abstieg.

 

33. Spieltag Sa 16.05.2009

Stuttgart - Energie 2:0

1:0 Hitzlsperger, 2:0 Cacao

Platz 17. Ein Punkt vor dem KSC und punktgleich mit Bielefeld.

 

34. Spieltag Sa 23.05.2009

Energie - Leverkusen 3:0

1:0 Jula, 2:0 Rivic, 3:0 Jula

Gekämpft wie noch nie. Und noch ein verschossener Elfer durch Skela. Bielefeld spielt unentschieden.

Energie auf Relegationsplatz 16.

 

Pl.

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

VfL Wolfsburg

34

21

6

7

80:41

39

69

2.

Bayern München

34

20

7

7

71:42

29

67

3.

VfB Stuttgart

34

19

7

8

63:43

20

64

4.

Hertha BSC

34

19

6

9

48:41

7

63

5.

Hamburger SV

34

19

4

11

49:47

2

61

6.

Borussia Dortmund

34

15

14

5

60:37

23

59

7.

TSG Hoffenheim

34

15

10

9

63:49

14

55

8.

Schalke 04

34

14

8

12

47:35

12

50

9.

Bayer Leverkusen

34

14

7

13

59:46

13

49

10.

Werder Bremen

34

12

9

13

64:50

14

45

11.

Hannover 96

34

10

10

14

49:69

-20

40

12.

1. FC Köln

34

11

6

17

35:50

-15

39

13.

Eintracht Frankfurt

34

8

9

17

39:60

-21

33

14.

VfL Bochum

34

7

11

16

39:55

-16

32

15.

Mönchengladbach

34

8

7

19

39:62

-23

31

16.

Energie Cottbus

34

8

6

20

30:57

-27

30

17.

Karlsruher SC

34

8

5

21

30:54

-24

29

18.

Arminia Bielefeld

34

4

16

14

29:56

-27

28

 

Relegation Hinspiel Do 28.05.2009

Energie - Nürnberg 0:3

Aus anfänglichen guten Aktionen kam nichts zählbares heraus. Ohne Stürmer können keine Tore geschossen werden.

 

Relegation Hinspiel So 31.05.2009

Nürnberg - Energie 2:0

Trainer Bojan Prasnikar erklärte vor dem Spiel den Rücktritt. Nachwuchsstürmer Nils Petersen kam zum ersten Einsatz von Beginn an. Aber nach den Gegentoren kam nur eine laue Schlussoffensive. Das war der Abstieg.

 

Cagdas Atan

Emil Jula

Marco Kurth

Savo Pavicevic

Ivica Iliev

Nils Petersen

Adi Rocha

Sobrinho Filho

Jan Rajnoch

 

Tore:

Rangelow 9

Jelic 3

Iliev 3

Jula 2

Skela 2

Sörensen 2

Jula 2

Cagdas 2

Angelov 2

Rivic 1

Shao 1

 

 

Die schönsten Bundesligaspiele

2006 - 2009

 

04.03.2007

2:3 Sieg in Dortmund

0:1 Munteanu, 1:1 Frei, 1:2 Munteanu, 1:3 Shao, 2:3 Frei

 

Weidenfeller - Metzelder, Wörns (Saka), Brzenska, Kringe - Kehl (Amedick) - Tinga, Sahin - Ricken - Frei, Smolarek

 

Piplica - Szelesi, McKenna, Kukielka, Cvitanovic - Rost, da Silva - Baumgart (Bandrowski), Munteanu (Ziebig) - Kioyo (Shao), Radu

 

16.03.2007

0:1 Sieg bei Hertha

Tor: Radu

 

Fiedler - J. Boateng (Dejagah), Simunic, van Burik, Fathi (Bastürk) - Dardai - Ebert, K. Boateng (Zecke), Gilberto - Pantelic, Gimenez
 

Tremmel - Szelesi, McKenna, Kukielka, Cvitanovic - da Silva (Gunkel), Rost - Baumgart (Shao), Munteanu - Kioyo, Radu (Rivic)

 

07.04.2007

1:3 Sieg bei Eintracht

0:1 Radu, 1:1 Meier, 1:2 Preuß (ET), 1:3 Munteanu

 

Nikolov - Ochs, Russ, Vasoski, Spycher - Fink (Amanatidis) - Preuß (Huggel), Streit - Meier - Takahara, Heller (Köhler)
 

Piplica - da Silva, Kukielka, Cvitanovic, Ziebig - Rost, Skela (Gunkel) - Baumgart, Munteanu (Bandrowski) - Radu (Shao), Kioyo

 

14.12.2007

5:1 Sieg gegen Hannover

1:0 Bassila , 2:0 Sörensen , 3:0 Rangelow, 4:0 Ziebig, 4:1 Kleine, 5:1 Rangelow

 

Tremmel - da Silva, Mitreski, Cvitanovic, Ziebig - Angelov, Bassila, Rost, Skela (Rivic), Sörensen, Rangelow (Shao)

 

Enke - Cherundolo, Kleine, Vinicius, Tarnat (Rosenthal) - Schulz, Lala (Hashemian) - Huszti, Krebs (Stajner), Pinto - Hanke

 

15.03.2008

2:0 Sieg gegen Bayern

Tore: Branko Jelic

 

Tremmel - Radeljic, Mitreski, Cvitanovic, Ziebig - Sörensen, Bassila, Angelov, Skela (Christian Müller) - Rivic (Vasiljevic), Jelic (Shao)
 

Kahn - Lell (Podolski), Lucio, van Buyten, Lahm (Jansen) - Altintop, Ze Roberto, Schweinsteiger (Sosa), Ribery - Klose, Toni

 

10.05.2008

2:0 Sieg gegen HSV

Tore: 1:0 Rivic, 2:0 Sörensen

 

Tremmel - da Silva, Mitreski, Kukielka, Radeljic - Vasiljevic, Rost, Rivic (Shao), Skela - Rangelow (Papadopulos), Sörensen

 

Rost - Brecko (Sorin), Reinhardt, Mathijsen, Atouba - Kompany (Demel), de Jong, Jarolim (Trochowski), van der Vaart - Guerrero, Olic

 

23.05.2009

3:0 Sieg gegen Leverkusen
(letztes Spiel in "Bundesligaphase 2")
1:0 Jula, 2:0 Rivic, 3:0 Jula

 

Tremmel - Angelov (Burca), Radeljic, Cagdas, Ziebig - Rost, Kukielka (Pavicevic) - Rivic (Petersen), Skela, Shao - Jula

 

Adler - Castro, Friedrich, Haggui, Kadlec - Vidal - Schwegler (Sinkiewicz), Rolfes, Barnetta - Kießling, Helmes

 

 

Saison 2009/2010, 2. Bundesliga, JAHR 1 nach 2. Abstieg

Jula, Brzenska und Wollitz

 

Energie startete mit neuem Trainergespann Pele Wolllitz, Markus Feldhoff und Matthias Grahe nach dem Abstieg in die neue Saison der 2. Liga.

 

Nach dem Abstieg verließen Rangelow, Kukielka, Vasiljevic, Pavicevic, Iliev, Jelic, Radeljic, Cvitanovic, Atan, Lerchl, Pentke, Kanik und Müller die Mannschaft, während Pipi und Papa ihre Karrieren beendeten.

 

Als Neuzugänge konnten im Tor Rückkehrer Lars Hirschfeld (Cluj), Frank Lehmann (Stuttgart II) und Marvin Gladrow (Amateure), in der Abwehr Markus Brzenska (BVB), Valerie Sokolenko (Bytom), Julian Börner (Erfurt II), im Mittelfeld Marc André Kruska (Brügge), Roger (Figueirense), Sascha Dum (Leverkusen) sowie im Angriff Léonhard Kweuke (Streda) und Heimkehrer Sergiu Radu (Wolfsburg) verpflichtet werden.

 

Pele Wollitz setzte von Anfang an auf offensive Spielweise, wodurch die Spiele anfangs deutlich ansehnlicher wurden. Emil Jula und immer mehr Nils Peterson bewiesen ihre Abschlussstärke, wobei Sergui Radu hinter seinem Potential blieb. Häufig verspielte Energie die Führung, so dass es weiter bergab ging, als die Tore ausblieben. In der Winterpause wurden aus dem eigenen Nachwuchs Adam Straith (Verteidigung), Heiko Schwarz und Clemens Fandrich (Mittelfeld) nachnominiert. Die Saison wurde im Niemandsland auf Platz 9 beendet.

 

Pokal 1. Runde Sa 01.08.09 Magdeburg - Energie 1:3

0:1 Jula, 0:2 Shao, 1:3 Radu

 

1. Spieltag So 09.08.09 Energie - Augsburg 3:1

1:0 Radu, 1:1 Thurk, 2:1 Bittroff, 3:1 Jula

Gut gelungener Einstand. Platz 3.

 

2. Spieltag Fr 14.08.09 Duisburg - Energie 2:2

0:1 Shao, 1:1 Wagner, 1:2 Jula, 2:2 Bodzek

 

3. Spieltag So 23.08.09 Energie - Fürth 1:3

1:0 Shao

 

4. Spieltag Fr 28.08.09 Koblenz - Energie 0:2

0:1 Jula, 0:2 Shao

 

5. Spieltag Mo 14.09.09 Energie - KSC 2:4

1:1 und 2:1 Shao

 

6. Spieltag Fr 18.09.09 Paderborn - Energie 5:1

0:1 Angelov

Abwärts auf die 14.

 

Pokal 2. Runde Di 22.09.09 Koblenz - Energie 4:2 n.V. (2:2)

0:1 Jula, 2:2 Sörensen

Wieder geführt und verloren.

 

7. Spieltag Fr 25.09.09 Energie - FSV Frankfurt 3:0

1:0 Sokolenko, 2:0 Jula, 3:0 Radu

 

8. Spieltag Fr 02.10.09 Aachen - Energie 1:1

1:1 Fandrich

 

9. Spieltag Fr 16.10.09 Energie - Kaiserslautern 1:2

1:0 Kweuke

Schon wieder geführt und verloren.

 

10. Spieltag So 25.10.09 St. Pauli - Energie 1:1

0:1 Kweuke

 

11. Spieltag Sa 31.10.09 Bielefeld - Energie 2:0

 

12. Spieltag So 08.11.09 Energie - 1860 München 1:0

1:0 Radu (FE)

 

13. Spieltag Fr 20.11.09 Düsseldorf - Energie 2:1

0:1 Jula

Schon wieder geführt und verloren.

 

14. Spieltag So 29.11.09 Energie - Oberhausen 3:0

1:0 Straith, 2:0 Jula, 3:0 Bittroff

Geführt und verdient gewonnen.

 

15. Spieltag Fr 27.11.09 Union - Energie 1:1

1:0 Mattuschka, 1:1 Kweuke

 

16. Spieltag Mo 14.12.09 Energie - Hansa 0:0

 

17. Spieltag Fr 18.12.09 Ahlen - Energie 0:4

0:1 Shao, 0:2 Kruska, 0:3 Kweuke, 0:4 Petersen

 

18. Spieltag So 17.01.10 Augsburg - Energie 3:1

3:1 Shao

 

19. Spieltag Mo 25.01.10 Energie - Duisburg 0:1

Elfer durch Jula verschossen, Pfosten durch Kweuke und in der letzten Minute das Gegentor. Platz 13.

 

20. Spieltag Fr 29.01.10 Fürth - Energie 1:0

Wieder in letzter Minute das Gegentor.

 

21. Spieltag Sa 06.02.10 Energie - Koblenz 1:1

1:1 Petersen

Kurz vor Schluss wenigstens der Ausgleich. Wiederbegegnung mit Petrik Sander als Trainer von Koblenz.

 

22. Spieltag Sa 13.02.10 Karlsruhe - Energie 0:2

0:1 Petersen, 0:2 Jula

Endlich mal wieder gewonnen.

 

23. Spieltag So 21.02.10 Energie - Paderborn 1:2

1:0 Jula, 1:1 Saglik, 1:2 Brückner

Es geht weiter bergab.

 

24. Spieltag Fr 26.02.10 FSV Frankfurt - Energie 0:0

 

25. Spieltag Sa 06.03.10 Energie - Aachen 3:1

1:0, 2:0 Petersen, 3:1 Rivic

Na es geht doch! 1. Heimsieg 2010.

 

26. Spieltag So 14.03.10 Kaiserslautern - Energie 4:1

4:1 Kruska (FE)

Nix gegen den 1., runter auf 13.

 

27. Spieltag Fr 19.03.10 Energie - St. Pauli 0:1

Jetzt fehlen nur die Tore.

 

28. Spieltag Fr 27.03.10 Energie - Bielefeld 4:1

1:0 Angelov, 2:1 Jula, 3:1 und 4:1 Rivic

 

29. Spieltag So 04.04.10 1860 - Energie 1:2

0:1 Petersen, 1:1 Rösler, 1:2 Angelov

 

30. Spieltag Sa 10.04.10 Energie - Düsseldorf 4:2

1:0 Rivic, 1:1 Oehrl, 2:1 Petersen, 2:2 Gaus, 3:2 Shao, 4:2 Jula

 

31. Spieltag So 18.04.10 Oberhausen - Energie 4:1

Nur Tore des Gegners inkl. Eigentor.

 

32. Spieltag Mo 26.04.10 Energie - Union 4:2

1:0, 2:0 Petersen, 2:1 Peitz, 3:1 Jula, 4:1 Rivic, 4:2 Mattuschka

Letztendlich kommt es darauf an, dass diese Derbys gewonnen werden und nicht, wo die Mannschaft steht.

 

33. Spieltag So 02.05.10 Hansa - Energie 0:0

Die Kogge schwimmt der Titanic hinterher.

 

34. Spieltag So 09.05.10 Energie - Ahlen 4:1

1:0 Kruska, 2:0 Petersen, 3:1 Kweuke, 4:1 Jula

Platz 9 und 4 x 4 Heimtore zum Schluss.

 

Pl.

Verein

Sp.

g.

u.

v.

Tore

Diff

Pkt

1.

1. FC Kaiserslautern

34

19

10

5

56:28

28

67

2.

FC St. Pauli

34

20

4

10

72:37

35

64

3.

FC Augsburg

34

17

11

6

60:40

20

62

4.

Fortuna Düsseldorf

34

17

8

9

48:31

17

59

5.

FC Paderborn

34

14

9

11

49:49

0

51

6.

MSV Duisburg

34

14

8

12

51:46

5

50

7.

Arminia Bielefeld

34

16

5

13

48:41

7

49

8.

TSG 1860 München

34

14

6

14

43:45

-2

47

9.

Energie Cottbus

34

13

8

13

55:49

6

47

10.

Karlsruher SC

34

13

7

14

43:45

-2

46

11.

Greuther Fürth

34

12

8

14

51:50

1

44

12.

1. FC Union Berlin

34

11

11

12

42:45

-3

44

13.

Alemannia Aachen

34

11

10

13

37:41

-4

43

14.

Rot-Weiß Oberhausen

34

12

5

17

35:52

-14

41

15.

FSV Frankfurt

34

9

11

14

29:50

-21

38

16.

Hansa Rostock

34

10

6

18

33:45

-12

36

17.

TuS Koblenz

34

7

10

17

35:60

-25

31

18.

Rot Weiss Ahlen

34

5

7

22

19:55

-36

22

 

Claus-Dieter Wollitz

Markus Feldhoff

Matthias Grahe

Lars Hirschfeld

Frank Lehmann

Markus Brzenska

Valeriy Sokolenko

De Oliviera Bernardo Roger

Leonard Kweuke

Sergiu Radu

Sascha Dum

 

Tore:

Jula 12

Petersen 10

Shao 8

Rivic 5

Kweuke 5

Kruska 3

Radu 3

Angelov 3

Bittroff 2

Sokolenko 1

Fandrich 1

 

 

Saison 2010/2011, 2. Bundesliga, Das Jahr der Stürmer

Petersen, Hünemeier und Kirschbaum

 

Nach der Saison verließen Tremmel, Rivic, Angelov, Burca, Kweuke, Dum, Lehmann, Zimmermann und Trytko die Mannschaft.

 

Verstärkung konnte Energie mit Torsten Kirschbaum (Sandhausen) und Réne Renno (Bochum) im Tor, Nils Miatke (Amateure), Uwe Hünemeier (BVB), Kolha Afriye (Midtjylland) und Takahito Soma (Maritimo) in der Abwehr, Daniel Adlung (Wolfsburg), Jules Reimerink (Entschede), Rok Kronavetter (Velenje) und Markus Obernosterer (FC Wacker) sowie Maxim Banaskiewicz (Amatuere) im Angriff finden.

Energie spielte eine starke offensive Hinrunde mit Petersen, Jula und Hünemeier als Top-Torschützen, aber  landet nach einer schwachen Rückrunde auf Platz 6. Im Pokal schafft es die Manschaft wieder einmal bis ins Halbfinale und scheitert nur unglücklich an Duisburg und dem Traum von internationalen Fußball. Hertha und Augsburg steigen am Ende auf, Bochum scheitert in der Relegation an Mönchengladbach. Für Osnabrück, Oberhausen und Bielefeld ging es abwärts in die 3. Liga.

Nils Petersen schießt die meisten Tore in der 2. Liga und wechselt zu den Bayern.

 

DFB-Pokal, 1. Runde So 29.08.10 Heeslingen - Energie 1:2

0:1 Kruska (FE), 0:2 Radu, 1:2 Mickelat

Knapp, aber weiter.

 

1. Spieltag So 22.08.10 Energie - Fortuna Düsseldorf 2:0

1:0 Jula, 2:0 Petersen

Einstand nach Maß. Platz 4

 

2. Spieltag So 29.08.10 Arminia Bielefeld - Energie 1:2

0:1 Petersen, 0:2 Kurth, 1:2 Guela

So kann es weiter gehen. Mit 6 Punkten weiter auf Platz 4.

 

3. Spieltag Mo 13.09.10 Energie - Karlsruher SC 5:5

1:0 Petersen, 2:0 Kruska, 2:1 Chrisantus, 2:2 Mutzel, 2:3 Fink, 2:4 Iashvili, 2:5 Staffeldt, 3:5 Shao, 4:5 Petersen, 5:5 Reimerink

Das verrückteste Spiel aller Zeiten. Erst 2:0 geführt, dann 2:5 zurück gelegen und dann ein Unentschieden raus geholt. Was für Abwehrfehler und was für schöne Tore. Platz 5

 

4. Spieltag Fr 17.09.10 Alemannia Aachen - Energie 2:3

1:0 Stieber, 1:1 Petersen, 2:1 Höger, 2:2 Petersen, 2:3 Shao

Wieder ein Spiel gedreht. Weiter ohne Niederlage. Platz 3

 

5. Spieltag Di 21.09.10 Energie - Greuther Fürth 2:0

1:0 Petersen, 2:0 Kruska (FE)

Und Nils Petersen trifft weiter. Platz 2

 

6. Spieltag Fr 24.09.10 Energie - Hertha 0:1

0:1 Friend

Erste, knappe Niederlage gegen den 1., trotzdem weiter auf Platz 2.

 

7. Spieltag So 03.10.10 FSV Frankfurt - Energie 3:2

0:1 Kronavetter, 1:1 Mölders, 2:1 Brzenska (ET), 3:1 Mölders, 3:2 Hünemeier

Das Spiel klassisch aus der Hand gegeben. Runter auf Platz 5.

 

8. Spieltag So 17.10.10 Energie - Paderborn 3:1

1:0 Adlung, 2:0 Hünemeier, 2:1 Mosquera, 3:1 Jula

Heimsieg!

 

9. Spieltag Fr 22.10.10 Osnabrück - Energie 2:0

 

DFB-Pokal 2. Runde Di 26.10.10 Energie - Freiburg 2:1

1:0 Kruska (HE), 1:1 Cisse, 2:1 Jula

Auf in das Achtelfinale!

 

10. Spieltag So 31.10.10 Energie - Bochum 2:1

0:1 Jula (ET), 1:1 Petersen, 2:1 Adlung

Pech beim Eigentor, super Spiel gemacht und Elfer gehalten. Weiter auf Platz 5.

 

11. Spieltag Fr 05.11.10 Ingolstadt - Energie 1:2

In letzter Sekunde gewonnen. Rauf auf die 4

 

12. Spieltag So 14.11.10 Energie - 1860 München 0:0

 

13. Spieltag Mo 22.11.10 Duisburg - Energie 2:2

0:1 Jula, 1:1 Sahan, 2:1 Maierhofer (EM), 2:2 Petersen

Glückliches Unentschieden beim 3. Weiter auf 4.

 

14. Spieltag So 28.11.10 Energie - Wismut Aue 6:0

1:0, 2:0 und 6:0 Hünemeier, 3:0 und 4:0 Jula, 5:0 Kurth

Astrein gegen den Tabellenersten. Weiter auf 4, mit einem Punkt Rückstand auf 3 und 2 sowie 3 Punkten auf Platz 1.

 

15. Spieltag Sa 04.12.10 Augsburg - Energie 4:0

1:0, 2:0 Rafael (beide FE), 3:0 Werner, 4:0 Rafael

Zeitig mit einer roten Karte für Bittroff dezimiert und damit runter auf Platz 7.

 

16. Spieltag Mo 13.12.10 Energie - Union 0:0

 

17. Spieltag So 19.12.10 Oberhausen - Energie 0:4

0:1 Shao, 0:2 Brzenska, 0:3 Petersen, 0:4 Jovanovic

Und rauf auf die 3 zur Winterpause, weil Aue noch ein Nachspiel hat. Mit 35 die meisten Tore geschossen und mit Petersen den TOP-Torjäger (10 Tore).

 

DFB-Pokal Achtelfinale 22.12.10 VfL Wolfsburg - Energie 1:3

0:1 Petersen, 0:2 Shao, 0:3 Petersen, 1:3 Dzeko

Wahnsinn!

18. Spieltag Sa 15.01.11 Fortuna Düsseldorf - Energie 3:1

1:0 Bröker, 2:0 Lambertz, 2:1 Petersen, 3:1 Fink

Naja, so steigt